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  • Akute Bronchitis - Unter einer akuten Bronchitis versteht man die Entzündung der Schleimhäute der Bronchien. Sie wird meist durch Viren (zum Beispiel Rhino-, RS- oder Adenoviren), seltener durch Bakterien hervorgerufen. Die Krankheit ist zwar lästig, insbesondere wegen des quälenden Hustens, verläuft aber in der Regel harmlos und heilt ohne Folgen wieder aus. Auf die leichte Schulter nehmen sollte man eine akute Bronchitis trotzdem nicht. In jedem Fall macht es Sinn, einen Arzt aufzusuchen.
  • Chronische Bronchitis - Die chronische Bronchitis ist eine dauerhafte Entzündung der Atemwege. Sie liegt vor, wenn Husten und Auswurf in zwei aufeinander folgenden Jahren über mehr als drei Monate bestehen.
  • Diphtherie - Die Diphtherie ist eine Infektionskrankheit, die durch das Gift (Toxin) eines Bakteriums (Corynebacterium diphtheriae) verursacht wird. Es kommt zu einer Entzündung der Schleimhäute vor allem des Rachens, der Mandeln, des Kehlkopfes und der Luftröhre. Seltener sind auch die Bindehaut der Augen, die Nase und die Haut betroffen. Es bilden sich dabei so genannte Pseudomembranen (Beläge) auf den Schleimhäuten.
  • Endometriose - Die Endometriose ist eine Erkrankung, bei der Gebärmutterschleimhaut ähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutterhöhle auftritt. Befallen sind zumeist der Unterbauch (zum Beispiel Bauchfell des Beckens, Eierstöcke, Eileiter, Muskulatur der Gebärmutter, Blase und Darm), seltener auch andere Organe wie beispielsweise die Lunge. Ohne Behandlung kann die Erkrankung bis zum Beginn der Wechseljahre fortschreiten, da die Beschwerden zyklusabhängig auftreten.
  • Epiglottitis - Bei der Epiglottitis handelt es sich um eine akute Infektion des Kehldeckels (Epiglottis). Verursacht wird die Krankheit in den allermeisten Fällen durch ein Bakterium namens Haemophilus Influenzae Typ B. Sie betrifft vor allem Kleinkinder zwischen dem dritten und siebten Lebensjahr, kann aber grundsätzlich in jedem Alter auftreten, auch bei Erwachsenen. Jungen erkranken etwas häufiger als Mädchen.
  • Erkältungskrankheiten bei Kindern - Unter einer Erkältung versteht man im Allgemeinen einen plötzlich auftretenden, meist durch einen Virus verursachten Atemwegsinfekt.
  • Fremdkörper-Aspiration - Unter einer Fremdkörper-Aspiration versteht man das Eindringen eines Fremdkörpers in die Atemwege. Der Fremdkörper, wie zum Beispiel eine Erdnuss, ein Geldstück oder ein Spielzeugteil, kann in die verschiedenen Abschnitte der Luftwege gelangen und möglicherweise stecken bleiben.
  • Heuschnupfen - Heuschnupfen gehört zu den allergischen Erkrankungen, das heißt, er wird durch eine Überempfindlichkeit der Nasen- und Rachenschleimhäute gegen bestimmte Substanzen hervorgerufen. Generell basieren Allergien auf einer überschießenden Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Fremdstoffe. Beim Heuschnupfen richtet sich diese Reaktion gegen Blütenpollen oder Pilzsporen. Pflanzenpollen sind feinste Körnchen des Blütenstaubs. Jede Pollenart fliegt nur in bestimmten Monaten durch die Luft, dementsprechend treten die durch sie ausgelösten allergischen Reaktionen nur in dieser Zeit auf. Ein Pollenflugkalender informiert den Allergiker über die Flugzeiten der verschiedenen Pollen.
  • Kehlkopfkrebs - Ein Kehlkopfkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung des Kehlkopfes (Larynx). Der Fachbegriff dafür lautet Larynxkarzinom. Kehlkopfkrebs ist im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen selten, jedoch der häufigste bösartige Tumor im Hals-Nasen-Ohren-Bereich. Jedes Jahr erkranken in Deutschland circa 5.000 Menschen daran, drei Viertel davon sind Männer.
  • Keuchhusten - Keuchhusten (Pertussis) ist eine ansteckende Kinderkrankheit, die aber auch bei nicht geimpften Erwachsenen auftreten kann. Sie wird durch das Bakterium Bordetella pertussis hervorgerufen.
  • Krupp-Syndrom - Das Krupp-Syndrom, medizinisch auch "stenosierende Laryngotracheitis" genannt, ist eine Entzündung der Schleimhäute des Kehlkopfes und der Luftröhre, die meist im Rahmen einer Erkältungskrankheit auftritt. Vielen Eltern ist die Erkrankung unter der älteren Bezeichnung "Pseudo-Krupp" bekannt.
  • Legionellose - Die Legionellose ist eine umweltbedingte Infektionskrankheit, die durch bestimmte Bakterien, die Legionellen, ausgelöst wird. Sie äußert sich vor allem bei alten und abwehrgeschwächten Menschen mit einer schweren fieberhaften Erkrankung der Atemwege bis hin zu einer Lungenentzündung.
  • Lungenentzündung - Eine Lungenentzündung (Pneumonie) ist eine plötzlich auftretende (akute) oder langsam verlaufende (chronische), unter Umständen immer wiederkehrende Entzündung des Lungengewebes. Betroffen sind das Lungengewebe (Lungenparenchym) und vor allem die Lungenbläschen. Die häufigste Ursache für eine Pneumonie ist eine Infektion mit Bakterien oder Viren. Gefährdet sind insbesondere ältere oder abwehrgeschwächte Menschen, Kranke mit schlechter Lungendurchblutung und starke Raucher.
  • Lungenembolie - Eine Lungenembolie ist der Verschluss eines oder mehrerer Blutgefäße, die vom Herzen zur Lunge führen. Der Verschluss entsteht durch Einschwemmung von Blutgerinnseln aus Blutgefäßen des Körpers.
  • Lungenemphysem - Die Atemwege leiten die Atemluft vom Nasen-Rachen-Raum in die Lungen. Die sich an den Kehlkopf anschließende Luftröhre teilt sich im Verlauf zunächst in zwei Hauptäste, die Hauptbronchien. In ihrem weiteren Verlauf verästelt sich das System immer feiner wie die Zweige eines Baumes. Die kleinsten Äste sind die terminalen Bronchiolen. Schließlich gehen die Atemwege in Form der Lungenbläschen in das eigentliche Lungengewebe über. Hier findet der Gasaustausch statt.
  • Lungenfibrose - Den bindegewebig-narbigen Umbau des Lungengewebes bezeichnet man als Lungenfibrose. Sie entsteht als Folge immer wiederkehrender oder lang anhaltender (chronischer) Entzündungen des Lungengewebes. Betroffen ist das Lungengewebe, das sich zwischen den Lungenzellen befindet (Interstitium).
  • Lungenkrebs - Die paarig im Brustkorb angelegten Lungen sind Teil des menschlichen Bronchialsystems. Ihre Aufgabe ist die Atmung, das bedeutet, dass der über Mund und Nase durch die Luftröhre eingeatmete Sauerstoff in die Lungenbläschen gelangt und von dort aus zu den lebenswichtigen Organen transportiert wird. Ohne Sauerstoff würde kein Organ funktionieren.
  • Lungenödem - Einen massiven Austritt von Flüssigkeit aus den kleinsten Blutgefäßen der Lunge, den Lungenkapillaren, in das Lungengewebe bezeichnet man als Lungenödem. Die Flüssigkeit stammt aus dem Blut, und wird anfangs in die Zwischenräumen der Zellen des Lungengewebes (Interstitium) abgepresst, später befindet sich die Flüssigkeit auch in den Alveolen (Lungenbläschen) und kann weiter in die Bronchien gelangen.
  • Nasenbluten - Nasenbluten kann in jedem Alter auftreten. Häufige Blutungsquelle ist ein oberflächlich gelegenes Venengeflecht im vorderen Bereich der Nasenscheidewand. Auch wenn Nasenbluten oft bedrohlich wirkt, bleibt die verlorene Blutmenge in der Regel klein. Auch hört eine Blutung häufig von alleine wieder auf, was beispielsweise für das wiederholte Nasenbluten bei Kindern typisch ist. Beim Erwachsenen kommt es oft bei Bluthochdruck zu Nasenbluten, weil durch plötzlich ansteigende Blutdruckwerte kleinere Gefäße in der Nasenschleimhaut zerreißen.
  • Nasenfurunkel - Furunkel entstehen aus Entzündungen von Haarfollikeln, Teile der Haarwurzeln, die auch Haarbalg genannt werden. Eine solche Entzündung eines Haarbalgs bezeichnet man als Follikulitis. Sie wird durch Bakterien, in der Regel von Eitererregern, den so genannten Staphylokokken, hervorgerufen.
  • Nasengerüstfraktur - Das Gerüst der äußeren Nase besteht aus Knochen und Knorpel. Eine Nasenbeinfraktur, also ein Bruch des knöchernen Nasenbeins (Os nasale), entsteht meist durch stumpfe Gewalt, die direkt von vorne oder von der Seite auf die Nase treffen kann.
  • Nasenmuschelvergrößerung - Die Innenräume der Nase sind mit Schleimhaut ausgekleidet. Sie reinigt, erwärmt und befeuchtet die einströmende Atemluft. In jeder Nasenhöhle befindet sich an der seitlichen Wand eine untere, eine mittlere und eine obere Nasenmuschel. Dabei handelt es sich um knöcherne Leisten, die mit einem gefäßreichen Schwellgewebe überzogen sind.
  • akute Nasennebenhöhlen-Entzündung - Die Nasennebenhöhlen sind mit Luft gefüllte Hohlräume im knöchernen Schädel. Zu ihnen gehören zwei Stirn-, zwei Kiefer- und Keilbeinhöhlen sowie die Siebbeinzellen zwischen den Augenhöhlen. Die Nebenhöhlen sind mit Schleimhaut ausgekleidet. Kleine Öffnungen und Gänge verbinden die Nebenhöhlen mit der Nasenhöhle. So kann das Sekret, das die Schleimhaut in den Nebenhöhlen produziert, über die Nase in den Rachen abfließen.
  • chronische Nasennebenhöhlen-Entzündung - Die Nasennebenhöhlen sind mit Luft gefüllte Hohlräume im knöchernen Schädel. Zu ihnen gehören zwei Stirn-, Kiefer- und Keilbeinhöhlen sowie die Siebbeinzellen zwischen den Augenhöhlen.
  • Nasenscheidewand-Verbiegung - Die Nasenscheidewand, das so genannte Nasenseptum, besteht aus Knorpel und Knochenteilen. Sie ist mit Schleimhaut überzogen und teilt die innere Nase in die rechte und linke Nasenhöhle. Hier sollte die Nasenscheidewand mehr oder weniger senkrecht und mittig auf dem Nasenboden stehen.
  • Pneumothorax - Die Lunge besteht aus einem rechten und einem linken Lungenflügel. Sie nimmt den größten Teil des Brustkorbes ein. Ihre Aufgabe besteht darin, den Körper mit Sauerstoff zu versorgen und beim Stoffwechsel entstandenes Kohlendioxid abzugeben.
  • Riechstörungen - Riechzellen finden sich in einem kleinen Bereich im Inneren der Nase, dem Nasendach. Hier werden kleinste Bestandteile aus der Luft aufgenommen und entsprechende Signale von den Nervenzellen an das Gehirn zur Verarbeitung der Geruchseindrücke übermittelt. Der Mensch kann sehr viele verschiedene Duftstoffe unterscheiden. Die Geruchswahrnehmung kann geschwächt sein (Dysosmie) oder ganz fehlen (Anosmie). Als unangenehm und störend wird eine fehlerhafte Wahrnehmung von Gerüchen empfunden (Parosmie).
  • Sarkoidose - Die Sarkoidose (Morbus Boeck) ist eine Systemerkrankung, bei der es zur Bildung von mikroskopisch kleinen Knötchen (Granulomen) kommt. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Beschwerden, befallen sind aber immer die Lymphknoten. In über 90 Prozent der Fälle manifestiert sich die Erkrankung an der Lunge. Aber auch andere Organe wie Leber, Milz, Herz, Nieren, Haut, Augen oder Nervensystem können betroffen sein.
  • Tuberkulose - Die Tuberkulose ist eine weltweit verbreitete Infektionskrankheit, die durch Tuberkelbakterien verursacht wird. Ein Drittel der Menschheit ist mit dem Erreger infiziert, allerdings erkranken nur etwa fünf bis zehn Prozent von ihnen an einer aktiven Tuberkulose.
  • Anämie - Laut Definition ist eine Anämie die Verminderung der Konzentration des Blutfarbstoffes (Hämoglobin) und/oder der Anzahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten: Erythrozytopenie). Beim Mann spricht man von einer Blutarmut, wenn der Hämoglobingehalt des Blutes weniger als 13,5 g/dl (Gramm pro Deziliter) beziehungsweise 8,3 mmol/l (Millimol pro Liter) und bei der Frau weniger als 12 g/dl beziehungsweise 7,4 mmol/l pro Liter beträgt.
  • Aneurysma - Unter einem Aneurysma versteht man eine Aussackung einer Arterie. Schlagadern (Arterien), die das Blut vom Herz in die Organe befördern, können sich unter dem ständigen Einfluss des Blutdrucks aufweiten.
  • Arteriosklerose - Bei der Arteriosklerose handelt es sich um eine langsam fortschreitende Erkrankung der Arterien. Arterien sind diejenigen Blutgefäße, die das in den Lungen mit Sauerstoff angereicherte Blut vom Herzen zu den Organen transportieren. Bei der Arteriosklerose kommt es zu einer zunehmenden Einengung dieser Blutgefäße, vor allem durch krankhafte Ablagerungen an deren Innenwänden.
  • Blutfette - Unter Blutfetten (Lipiden) versteht man die so genannten Triglyzeride, das Cholesterin und die Phospholipide.
  • Blutvergiftung - Der Begriff Sepsis stammt aus dem Griechischen und bedeutet ursprünglich Gärung oder Fäulnis. In der Medizin versteht man unter Sepsis eine schwere Allgemeininfektion, die den gesamten Körper betrifft. Dem Volksmund ist die Sepsis unter dem Begriff Blutvergiftung bekannt.
  • Brucellosen - Brucellosen zählen zu den so genannten Anthropozoonosen. Damit bezeichnet man Infektionskrankheiten, die von Haustieren (Rind, Schwein, Schaf, Ziege, Pferd, Hund, Katze) oder Tierprodukten auf den Menschen übertragen werden. Ausgelöst werden sie durch Bakterien der Gattung Brucella.
  • Eisenmangelanämie - Bei einer Eisenmangelanämie kommt es zu einer Beeinträchtigung der Blutbildung in Folge eines Mangels an Körpereisen. Dieser kann verschiedene Ursachen haben:
  • Hämangiome - Hämangiome (sog. Blutschwämmchen) sind gutartige Neubildungen der Blutgefäße. Sie lassen sich nach verschiedenen Gesichtspunkten einteilen. Im folgenden Text werden das kapilläre Hämangiom des Neugeborenen, das kavernöse Hämangiom und das eruptive (senile) Hämangiom näher vorgestellt.
  • Hämophilie - "Hämo-philie" bedeutet wörtlich übersetzt "Blut-neigung". An Hämophilie Erkrankte leiden zeitlebens an einer verminderten Gerinnungsfähigkeit des Blutes. Ursache der Blutungsneigung ist das Fehlen bestimmter Eiweißstoffe, der Gerinnungsfaktoren, die bei der Blutgerinnung das Verkleben von Blutbestandteilen bewirken. Bei der Hämophilie bildet sich ein ungenügend stabiles Blutgerinnsel, das ein verletztes Blutgefäß nicht ausreichend abdichtet. Dies hat verlängerte und komplizierte Blutungen zur Folge, bei denen ein Gesunder nur einen kleinen Bluterguss erleiden würde.
  • Hodgkin-Lymphom - Der Morbus Hodgkin ist eine bösartige Erkrankung des Lymphsystems (Lymphdrüsenkrebs). Durch eine Veränderung bestimmter Zelltypen erfolgt eine Verdrängung der normalen lymphatischen Zellen (Lymphozyten).
  • Kugelzellenanämie - Eine Anämie, im Volksmund als "Blutarmut" bezeichnet, ist laut Definition die Verminderung der Konzentration des Blutfarbstoffes (Hämoglobin) und/oder der Anzahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Beim Mann spricht man von einer Blutarmut, wenn der Hämoglobingehalt des Blutes weniger als 13,5 g/dl (Gramm pro Deziliter) beträgt und bei der Frau, wenn der Hämoglobingehalt weniger als 12 g/dl beträgt.
  • akute und chronische Leukämien - Wörtlich übersetzt bedeutet der aus dem griechischen stammende Begriff Leukämie "weißes Blut". Er ist entstanden, weil manche Leukämiepatienten so viele weiße Blutkörperchen (Leukozyten) besitzen, dass ihr Blut weißlich aussieht.
  • Malaria - Malaria (Wechselfieber) ist die häufigste Infektionskrankheit der Welt. Sie wird durch bestimmte weibliche Mückenarten (Anopheles-Mücken) auf den Menschen übertragen. Die Erreger der Malaria sind einzellige Lebewesen, so genannte Plasmodien, die zur Gruppe der Parasiten gehören. Hiervon gibt es verschiedene Arten, die auch verschiedene Formen der Malaria verursachen: Malaria tertiana, Malaria quartana und Malaria tropica.
  • Non-Hodgkin-Lymphom - Das lymphatische System ist ein Teil des körpereigenen Abwehrsystems (Immunsystem). Es ist kein einzelnes Organ, sondern bezeichnet das mit seinen Funktionen und Zellen im ganzen Körper verteilte lymphatische Gewebe. Hierzu gehören:
  • Pfeiffersches Drüsenfieber - Das Pfeiffersche Drüsenfieber, auch infektiöse Mononukleose genannt, ist eine relativ häufige Viruserkrankung. Verursacher ist das Epstein-Barr-Virus (EBV). Man kann in jedem Alter erkranken, meist sind jedoch Kinder zwischen 4 und 15 Jahren betroffen. Nach Schätzungen zu urteilen, sind in Westeuropa über 95 Prozent der Menschen unter 30 Jahren mit dem Epstein-Barr-Virus infiziert.
  • Sarkoidose - Die Sarkoidose (Morbus Boeck) ist eine Systemerkrankung, bei der es zur Bildung von mikroskopisch kleinen Knötchen (Granulomen) kommt. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Beschwerden, befallen sind aber immer die Lymphknoten. In über 90 Prozent der Fälle manifestiert sich die Erkrankung an der Lunge. Aber auch andere Organe wie Leber, Milz, Herz, Nieren, Haut, Augen oder Nervensystem können betroffen sein.
  • Venenleiden - Die Venen sind die Blutgefäße, in denen das sauerstoffarme Blut aus dem Körper zum Herzen zurückfließt. Das venöse Blut strömt im Vergleich zum arteriellen in den Schlagadern (Arterien) sehr langsam. Damit das Blut trotzdem entgegen der Schwerkraft nach oben zum Herzen fließt, haben die Venen in regelmäßigen Abständen Klappen. Diese wirken wie ein Ventil und verhindern den Rückfluss des Blutes.
  • Venenthrombose, tiefe - Venen sind Blutgefäße, die das Blut zum Herzen zurücktransportieren. Bei einer Thrombose gerinnt das Blut und bildet Blutgerinnsel, die das Blutgefäß verstopfen. Es kommt zum Gefäßverschluss. Dies geschieht in mehr als 90 Prozent in den körperfernen (peripheren) Bein- und Beckenvenen, weil dort durch die Schwerkraft der Blutstrom zum Herzen verlangsamt ist.
  • Verschlusskrankheit, periphere arterielle - Krankhafte Veränderungen der Arterien führen zur Verengung der Gefäße, wodurch auf Dauer immer weniger Blut durch sie fließen kann. Arterien sind diejenigen Blutgefäße, die das Blut vom Herzen zu den Organen transportieren.
  • Vitamin-B12-Mangel-Anämie - Vitamin B12 (Cobalamin) spielt eine bedeutende Rolle bei der Blutbildung. Es ist wichtig für die Bildung der DNS (Desoxy-Ribo-Nukleinsäure), dem Träger der Erbinformation. Die Verdoppelung einer Zelle setzt auch die Verdoppelung der DNA voraus. Die Zellteilung in den sich schnell teilenden, unreifen Vorläuferzellen der roten Blutkörperchen im Knochenmark ist bei einem Mangel an Vitamin B12 beeinträchtigt.
  • Akustikusneurinom - Neurinome sind gutartige Tumore, die am häufigsten in der hinteren Schädelgrube des Kopfes vorkommen. Sie stammen von den Zellen der so genannten Schwann-Scheiden ab. Diese Scheiden umhüllen Nervenfasern. Neurinome bezeichnet man deshalb auch als Schwannome.
  • Alzheimer Krankheit - Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form der Demenz (circa 70 Prozent). Unter Demenz versteht man einen Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit in verschiedenen Bereichen wie Gedächtnis, Denkvermögen, Orientierung und praktischem Geschick bei erhaltenem Bewusstsein. Der Gedächtnisverlust steht dabei im Vordergrund. Aus der Demenz resultiert eine mehr oder weniger starke Beeinträchtigung des täglichen Lebens.
  • Epilepsie - Epilepsie (griechisch: Fallsucht) gehört zu den Anfallsleiden. Es handelt sich um eine anfallsartige Störung der Gehirnfunktion mit typischen Veränderungen der Hirnströme durch eine gleichzeitige exzessive Entladung von Nervenzellen.
  • Epileptischer Anfall - Ein epileptischer Anfall ist die Folge einer Funktionsstörung des Gehirns, bei der es zu zeitgleichen elektrischen Entladungen der Nervenzellen kommt. Als Folge treten unkontrollierte Nerven- und Muskelerregungen mit Verkrampfungen oder rhythmischen Zuckungen auf.
  • Fazialisparese - Eine Fazialisparese ist eine Lähmung des Fazialisnerven (Nervus facialis). Dieser Nerv entspringt im Gehirn und wird deshalb auch als Hirnnerv (VII. Hirnnerv) bezeichnet. Er versorgt große Bereiche der mimischen Gesichtsmuskulatur, die Ohrspeicheldrüsen, die Tränendrüsen und die Zunge mit Nervenästen.
  • FSME - FSME ist die Abkürzung für Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis, einer entzündlichen Erkrankung des Gehirns beziehungsweise der Hirnhäute, die durch das FSME-Virus ausgelöst wird. Das FSME-Virus gehört zu den so genannten Flaviviren und wird durch Zecken übertragen. Beim Biss der Zecke kann das Virus in den menschlichen Blutkreislauf gelangen und eine Infektion auslösen.
  • Gehirnentzündung - Als Enzephalitis bezeichnet man eine Entzündung des Hirngewebes. Sie tritt meist zusammen mit einer Meningitis, einer Entzündung der Hirnhäute, auf. Man spricht dann von einer Meningo-Enzephalitis. Verschiedene Ursachen können für eine Entzündung des Gehirns verantwortlich sein:
  • Gehirnerschütterung - Bei einer Gehirnerschütterung kommt es durch eine äußere Gewalteinwirkung auf den Kopf, zum Beispiel einen Sturz, Schlag oder Anprall, zu einem kurzfristigen Ausfall von Gehirnfunktionen. Um das Gehirn vor Schaden zu bewahren, ist es im Inneren des Schädels in einer Flüssigkeit (dem Nervenwasser oder Liquor) gelagert, die als Puffer dient. Bei Unfällen, die mit einer starken Beschleunigung oder einem Aufprall einhergehen, können trotzdem starke Kräfte auf das Gehirn einwirken. Es kann dann auch zum Anprall des Gehirns an den Schädelknochen kommen.
  • Herpes - Herpes bedeutet wörtlich übersetzt "kribbeln", "kriechen" oder "schleichen". Der griechische Arzt Hippokrates verwendete das Wort in der Antike zur Beschreibung bestimmter Bläschen bildender Hautkrankheiten.
  • Herpes zoster - Herpes zoster ist die so genannte Gürtelrose. Es handelt sich dabei um die erneute Erscheinung einer früher durchgemachten Infektion mit dem Varizella-Zoster-Virus, dem Erreger der Windpocken.
  • Hirntumoren - Neubildungen des Gehirns und der umgebenden Hirnhäute (Meningen) bezeichnet man als Hirntumoren. Diese können sowohl gutartig (benigne) als auch bösartig (maligne) sein.
  • Hyperaktivität im Kindesalter - Die aus dem amerikanischen Sprachraum übernommene Diagnose "ADHS" bezeichnet eine Aufmerksamkeits-Störung mit Hyperaktivität, die sich durch ausgeprägte Bewegungsunruhe mit starkem Bewegungsdrang, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen sowie impulsives und unüberlegtes Verhalten äußert. Seltener kann das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom auch ohne Hyperaktivität (ADS) auftreten.
  • Hypophysentumoren - Die Hypophyse ist eine kirschgroße Drüse im Gehirn, die auch als Hirnanhangsdrüse bezeichnet wird. Sie liegt in der knöchernen Schädelbasis im so genannten Türkensattel in enger Nachbarschaft zu anderen Hirnstrukturen wie der Sehbahn. Die Hirnanhangsdrüse besteht aus einem Hypophysen-Vorderlappen, einem Zwischenlappen und einem Hinterlappen.
  • Karpaltunnelsyndrom - Der Karpaltunnel wird durch die Handwurzelknochen und ein straffes Bindegewebsband gebildet. In ihm verlaufen ein Teil der Sehnen der Finger und ein Nerv, der Nervus medianus. Dieser Nerv versorgt einen Teil der Handmuskulatur und ist verantwortlich für die Empfindung der Handfläche und der ersten drei Finger.
  • Kinderlähmung - Die Kinderlähmung (Poliomyelitis, kurz: Polio) ist eine hochansteckende fieberhafte Virusinfektion, die zu bleibenden Lähmungen oder im schlimmsten Fall zum Tod führen kann. Sie wird durch das zur Gruppe der Enteroviren gehörende Poliomyelitis-Virus, von dem es drei verschiedene Untertypen gibt, ausgelöst. Betroffen sind in erster Linie Kinder, was aber keineswegs heißt, dass nicht auch Erwachsene eine Polio bekommen können.
  • Kleinhirnschwund, alkoholbedingter - Das Gehirn wird in drei funktionell bedeutsame Bereiche eingeteilt: das Großhirn, das Kleinhirn und den Hirnstamm. Das Zusammenspiel der verschiedenen Zentren ermöglicht und sämtliche kognitiven Fähigkeiten wie Gedächtnis und Lernvermögen, steuert Sinneswahrnehmungen wie Sehen, Riechen, Hören, Schmecken, Fühlen und auch die Motorik.
  • Kompartmentsyndrom - An den Extremitäten des Menschen sind mehrere Muskeln je nach ihrer Aufgabe - also beispielsweise diejenigen, die den Fuß anheben - zu Muskelgruppen zusammengefasst. Diese funktionellen Einheiten bezeichnet man als Kompartments. Ähnlich wie die Pelle den Inhalt der Wurst umgibt, ist jedes einzelne Kompartment von einer membranartigen Hülle aus festem Bindegewebe, der Muskelfaszie oder kurz Faszie, umschlossen.
  • Kopfverletzungen - Kopfverletzungen können sowohl den Schädelknochen (Schädelbruch) als auch das Gehirn betreffen (Gehirnerschütterung, Hirnverletzung). Verletzungen dieser beiden Strukturen sind unter dem Begriff Schädel-Hirn-Trauma (SHT) zusammengefasst. Sie entstehen durch äußere Gewalteinwirkung auf Schädel und/oder Gehirn. Daneben können je nach Unfallhergang auch andere Organe wie Auge, Nase, Mund und Kiefer verletzt sein.
  • Lateralsklerose, amyotrophe - Bei der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) handelt es sich um einen fortschreitenden Muskelschwund, der durch den Ausfall muskelversorgender Nervenzellen verursacht wird. Die Diagnose einer ALS wird in der Regel erst nach einer Reihe ausführlicher Untersuchungen in einer neurologischen Klinik gestellt.
  • Lepra - Lepra ist eine der ältesten Infektionskrankheiten, die durch das Mycobacterium leprae verursacht wird. Lepra kommt weltweit, vor allem aber in tropischen und subtropischen Ländern vor. Man schätzt, dass heutzutage über zwei Millionen Menschen an Lepra leiden, die meisten davon in Asien. In Deutschland ist die Erkrankung weitgehend ausgerottet, es treten aber immer wieder "eingeschleppte" Fälle auf.
  • Meningeom - Von den Häuten (Meningen) des Gehirns oder des Rückenmarks ausgehende Tumore bezeichnet man als Meningeome (Hirnhauttumoren).
  • Meningitis - Als Meningitis bezeichnet man die Entzündung der Hirnhäute (Meningen). Gehirn und Rückenmark werden durch die knöcherne Hülle des Schädels und der Wirbelsäule mechanisch geschützt. Diese knöcherne Hülle ist mit der Hirnhaut ausgekleidet. Innerhalb des von den Hirnhäuten umgebenen Raumes befindet sich eine Flüssigkeit, der so genannte Liquor, durch den Gehirn und Rückenmark gegen Stöße gesichert werden. Es handelt sich um eine schwere Erkrankung, die zu bleibenden Schäden des Nervensystems, aber auch zum Tod führen kann.
  • Migräne - Nicht bei jedem starken Kopfschmerz handelt es sich um eine Migräne. Es sind mehr als 165 unterschiedliche Kopfschmerzformen bekannt, die sich im klinischen Erscheinungsbild und der Therapie unterscheiden. Unter Migräne wird eine besondere Form von Kopfschmerzen verstanden, die anfallsartig immer wieder auftreten und mit typischen Begleiterscheinungen einhergeht.
  • Multiple Sklerose - Eine Multiple Sklerose (Encephalomyelitis disseminata oder kurz: MS) ist eine entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark). Obwohl die Ursache einer Multiplen Sklerose bis heute nicht eindeutig geklärt ist, kann man die Veränderungen im Gehirn und Rückenmark relativ genau beschreiben.
  • Neurofibromatose - Der Pathologe Friedrich von Recklinghausen beschrieb im Jahr 1882 "bindegewebige Knoten" (Fibrome) in der Haut, die in Verbindung mit zahlreichen Neubildungen des Nervensystems auftraten.
  • Parkinson-Krankheit - Die Parkinson-Erkrankung (Morbus Parkinson) ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen, sie wird auch als Schüttelähmung bezeichnet. Etwa ein bis eineinhalb Prozent der über 60-Jährigen sind betroffen. Die Parkinson-Erkrankung ist durch drei charakteristische Symptome gekennzeichnet, die unterschiedlich stark ausgeprägt und von einer Reihe weiterer Beschwerden begleitet sein können.
  • Polyneuropathien - Polyneuropathien sind Erkrankungen der peripheren Nerven, also jener Teile des Nervensystems, die außerhalb von Gehirn und Rückenmark (dem zentralen Nervensystem) liegen. Nach der Definition müssen bei einer Polyneuropathie immer mehrere Nerven gleichzeitig betroffen sein.
  • Querschnittslähmung - Unter einer Querschnittslähmung versteht man die Folgen einer kompletten Durchtrennung oder einer inkompletten Schädigung des Rückenmarksquerschnitts, also ein Lähmungsbild mit Ausfall motorischer, sensibler und vegetativer Körperfunktionen unterhalb der Schädigung. Das zum Zentralen Nervensystem gehörende Rückenmark ist sozusagen die "Verlängerung" des Gehirns. Es beginnt per Definition knapp oberhalb des ersten Halswirbels und endet über dem zweiten Lendenwirbel.
  • Sarkoidose - Die Sarkoidose (Morbus Boeck) ist eine Systemerkrankung, bei der es zur Bildung von mikroskopisch kleinen Knötchen (Granulomen) kommt. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Beschwerden, befallen sind aber immer die Lymphknoten. In über 90 Prozent der Fälle manifestiert sich die Erkrankung an der Lunge. Aber auch andere Organe wie Leber, Milz, Herz, Nieren, Haut, Augen oder Nervensystem können betroffen sein.
  • Schizophrenie - Der Begriff "schizophren" wird umgangssprachlich häufig für ein Verhalten gebraucht, das in unserer Gesellschaft negativ auffällt, für die Mitmenschen nicht erklärbar ist und gegensätzliche, unvereinbare Aspekte enthält.
  • Schlaganfall - Unter dem Begriff Schlaganfall (Apoplex) versteht man eine plötzliche Schädigung des Gehirns in einem umschriebenen Bereich. Diese Schädigung kann entweder durch die Unterbrechung der Gehirndurchblutung oder durch eine Blutung im Gehirn entstehen. In beiden Fällen kommt es zu einem Untergang von Hirngewebe. Durch eine Schwellung in der Umgebung des betroffenen Hirnbezirks kann sich das Krankheitsbild ausweiten. Im Extremfall kann eine Hirnschwellung zum Tod des Patienten führen.
  • Sexualstörungen des Mannes - Unter "Impotenz" wird die Unfähigkeit zur Fortpflanzung (Impotentia generandi) verstanden, im weiteren Sinne auch das Unvermögen, den Beischlaf (befriedigend) auszuüben (Impotentia coeundi).
  • Sonnenstich - Ein Sonnenstich ist eine Reizung der Hirnhäute, die durch lang andauernde und intensive Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf und Nacken entsteht. Die im Kopf angestaute Hitze reizt die Hirnhäute, die sich infolgedessen entzünden können.
  • Spina bifida - Wörtlich übersetzt bedeutet der aus dem Lateinischen stammende Begriff Spina bifida "gespaltenes Rückgrat". Umgangssprachlich wird die Erkrankung auch als "offener Rücken" bezeichnet. Es handelt sich um eine angeborene Fehlbildung der Wirbelsäule und des Rückenmarks, die unterschiedlich schwer ausgeprägt sein kann. Der Defekt entsteht in Folge einer Entwicklungsstörung im Mutterleib. Rückenmark und Wirbelsäule entwickeln sich im ersten Abschnitt der Schwangerschaft, der Embryonalphase aus einer gemeinsamen Vorläuferstruktur, dem so genannten Neuralrohr.
  • Synkope - Eine Synkope ist ein kurzzeitiger Bewusstseinsverlust. Sie ist die Folge einer Minderdurchblutung des Gehirns und kann verschiedene Ursachen haben.
  • Tetanus - Tetanus (Wundstarrkrampf) wird durch das Bakterium Clostridium tetani ausgelöst. Dieses Bakterium ist auf der ganzen Welt verbreitet und kommt überall in Erde und Staub vor. Besonders angereichert ist der Erreger in Pferdemist. Das Bakterium bildet so genannte Sporen, die sehr widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse sind und im Erdreich jahrelang überleben können.
  • Tollwut - Tollwut, auch Rabies oder Lyssa genannt, ist eine durch Viren verursachte Infektionskrankheit.
  • Trigeminusneuralgie - Der Trigeminusnerv ist der fünfte Hirnnerv, also einer der Nerven, die im Bereich des Gehirns ihren Ursprung haben. Er tritt an der Unterseite des Schädels, der Schädelbasis, jeweils an der rechten und an der linken Seite aus dem Schädel aus. Mit seinen drei Ästen, die zur Stirn, zum Oberkiefer und zum Unterkiefer ziehen, ist er hauptsächlich für die Gefühlsempfindungen im Bereich des Gesichts jeweils einer Gesichtshälfte verantwortlich.
  • Zwangsstörungen - Noch einmal kontrollieren, ob der Wecker gestellt ist, noch einmal nachschauen, ob der Schlüssel in der Tasche ist oder ob der Herd abgestellt wurde - diese Verhaltensweisen kennt jeder, und sie sind in der Regel nicht krankhaft. Erst wenn solche und ähnliche Handlungen so oft ausgeführt werden müssen, dass der gesamte Lebensalltag beeinträchtigt wird, spricht man von einer Zwangsstörung.
  • Adrenogenitales Syndrom - Das Adrenogenitale Syndrom (AGS) ist eine genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung, die mit einer Störung der Hormonbildung in der Nebennierenrinde (NNR) aufgrund eines Enzymmangels einhergeht. Dabei ist die Bildung (Synthese) von Kortisol und Aldosteron gestört.
  • Blasenentzündung - Eine Blasenentzündung (Zystitis) ist eine akute (spontan auftretende) oder chronische (langsam verlaufende, immer wiederkehrende) Entzündung der Harnblase (der Blasenschleimhaut und evtl. auch der Blasenmuskulatur). Da die Harnblase ein Teil der ableitenden Harnwege ist, zählt sie zusammen mit so genannten asymptomatischen Bakteriurien (Bakterien im Urin, ohne Beschwerden zu verursachen) und der Entzündung des Nierenbeckens (Pyelonephritis) zu den Harnwegsinfektionen.
  • Brustkrebs - Brustkrebs wird in der medizinischen Sprache Mammakarzinom (Mamma = Brustdrüse, Karzinom = bösartige Neubildung = Krebs) genannt. Der Begriff steht für Krebserkrankungen, die von den Zellen der Brustdrüse ausgehen. Da die Brustdrüse aus einer Reihe verschiedener Zellarten besteht, gibt es verschiedene Formen von Brustkrebs. Sie unterscheiden sich in ihrem biologischen Verhalten, den Diagnosemöglichkeiten und Therapieformen nur unwesentlich voneinander, sodass nachfolgend nur von Brustkrebs beziehungsweise. vom Mammakarzinom die Rede sein wird.
  • Eierstockkrebs - Eierstockkrebs ist eine bösartige Erkrankung, bei der sich Zellen der Eierstöcke unkontrolliert vermehren und so einen Tumor (Geschwulst) bilden. Dieser wächst aggressiv und zerstört das angrenzende Gewebe. Außerdem kann der bösartige Tumor Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Organen bilden. Der medizinische Fachausdruck für Eierstockkrebs ist Ovarialkarzinom.
  • Eierstock- und Eileiterentzündung - Streng genommen handelt es sich bei der Eileiterentzündung (Salpingitis) und der Eierstockentzündung (Oophoritis) um zwei verschiedene Erkrankungen. In der Realität kommt eine isolierte Entzündung des Eierstocks aber so gut wie nie vor, sondern entsteht in aller Regel aus einer Eileiterentzündung. Umgekehrt ist bei der Eierstockentzündung fast immer der Eileiter mit betroffen. Da beide Erkrankungen zudem noch die gleichen therapeutischen Konsequenzen haben, werden sie in aller Regel unter dem Begriff Adnexentzündung oder Adnexitis zusammengefasst.
  • Eierstockzysten - Zysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume im Gewebe, die sich in nahezu allen Geweben und Organen des Körpers bilden können. Typischerweise sind sie von einer Schicht Epithel (Oberflächengewebe) ausgekleidet und von einer Kapsel aus Bindegewebe umgeben. Zysten sind in der Regel harmlos und gutartig. Der flüssige Inhalt der Zyste ist oft mit Gewebeanteilen vermischt und besteht aus Gewebeflüssigkeit, Blut und einem schleimigen Sekret oder Ähnlichem.
  • Einnässen - Die Enuresis ist definiert als "unwillkürlich nächtliches Einnässen bei normaler Blasenfunktion nach dem sechsten Lebensjahr an mindestens zwei Nächten im Monat".
  • Endometriose - Die Endometriose ist eine Erkrankung, bei der Gebärmutterschleimhaut ähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutterhöhle auftritt. Befallen sind zumeist der Unterbauch (zum Beispiel Bauchfell des Beckens, Eierstöcke, Eileiter, Muskulatur der Gebärmutter, Blase und Darm), seltener auch andere Organe wie beispielsweise die Lunge. Ohne Behandlung kann die Erkrankung bis zum Beginn der Wechseljahre fortschreiten, da die Beschwerden zyklusabhängig auftreten.
  • Epispadie und Hypospadie - Epispadien und Hypospadien sind angeborene Fehlbildungen der Harnröhre. Im Mutterleib kommt es beim Embryo es zu einer Störung des Verschlusses der Harnröhre und deren Längenwachstums. Bei der häufigeren Hypospadie endet die Harnröhre unterhalb (ventral) der normalen Mündungsstelle. Bei der seltenen Epispadie endet die Harnröhre oberhalb (dorsal) dieser Stelle.
  • Feigwarzen - Feigwarzen (Condylomata acuminata) sind gutartige Neubildungen der Haut, die durch Viren (Humane Papillom Viren, HPV) ausgelöst werden.
  • Fibroadenom der Brust - Ein Fibroadenom ist ein gutartiger Knoten der Brust. Die Brustdrüse besteht aus Drüsen-, Fett- und Bindegewebe, der Brustwarze, dem Warzenvorhof und aus Haut. Ein Fibroadenom setzt sich aus gewuchertem Drüsengewebe (= Adenom) und umgebendem Bindegewebe (= Fibrom) zusammen.
  • Gebärmutterhalskrebs - Der Gebärmutterhals, auch Cervix uteri oder kurz Zervix genannt, ist die Verbindung zwischen dem oberen Ende der Scheide und der Gebärmutter (Uterus) der Frau. Das untere Ende der Zervix, der Muttermund oder auch Portio, ragt zapfenförmig in die Vagina hinein und kann durch Einführen des Fingers in die Scheide getastet werden.
  • Gebärmutterkrebs - Das Uteruskarzinom, wie der Gebärmutterkrebs in der Fachsprache heißt, entsteht - im Gegensatz zum Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs) - in der Gebärmutter selbst, und hier vor allem im oberen Teil, dem Corpus uteri. Es wird deshalb auch als Korpuskarzinom bezeichnet. Der bösartige Tumor geht vom so genannten Endometrium aus, das ist die Schleimhaut, welche die Gebärmutter (Uterus) innen auskleidet. Daher stammt der gleichzusetzende Begriff Endometriumkarzinom.
  • Glomerulonephritis - Der Begriff Glomerulonephritis ist eine Sammelbezeichnung für Nierenerkrankungen, bei denen es zu entzündlichen Veränderungen an den so genannten Glomeruli, den Nierenkörperchen, kommt. Diese Entzündung wird jedoch nicht direkt durch Krankheitserreger verursacht, sondern durch bestimmte Immunreaktionen.
  • Gonorrhoe - Gonorrhoe (Tripper) ist eine sexuell übertragbare Krankheit (Geschlechtskrankheit). Sie wird durch Bakterien, die Neisseria gonorrhoeae, auch Gonokokken genannt, ausgelöst. Dem Volksmund ist die Gonorrhoe auch als Tripper bekannt.
  • Harnblasenkrebs - Bösartige Neubildungen der Harnblase bezeichnet man als Harnblasenkrebs. Der Fachausdruck dafür lautet Harnblasenkarzinom. In den meisten Fällen entarten die Schleimhautzellen, das so genannte Urothel. Sie kleiden die Harnblase von innen aus. Man spricht deshalb auch vom Urothelkarzinom.
  • Harninkontinenz - Der Harn geht im Säuglingsalter unterbewusst und reflexartig ab. Beim heranwachsenden Kind wird das Wasserlassen zu einem bewussten Vorgang, der schließlich ab dem zweiten bis vierten Lebensjahr einer willentlichen Steuerung unterliegt.
  • Hodenhochstand - Beim männlichen Fetus werden die Hoden zuerst in der Bauchhöhle ausgebildet. Normalerweise wandern sie während der fetalen Entwicklung, manchmal aber auch erst nach der Geburt, abwärts in den Hodensack. Der Fachausdruck dafür lautet Descensus testis (Herabwandern des Hodens).
  • Hodentorsion - Unter einer Hodentorsion versteht man die plötzliche Drehung des Hodens mit dem Samenstrang um die Längsachse. Korrekter ist die Bezeichnung "Samenstrangtorsion". Hierbei kommt es zunächst zu einem Abdrücken der Venen (Abtransport des sauerstoffarmen Blutes) im Samenstrang bei unveränderter Blutzufuhr über die Arterien (sauerstoffreiches Blut).
  • Hodentumoren - Im Hoden werden die männlichen Samenzellen (Spermien) gebildet. Die paarig angelegten Geschlechtsdrüsen befinden sich im Hodensack. Gewebewucherungen von Hodengewebe bezeichnet man als Hodentumoren. Gutartige Tumoren nennt man benigne Hodentumoren, eine Krebsgeschwulst im Hoden ist ein bösartiges (malignes) Hodenkarzinom.
  • Hydrozele - Die Hydrozele des Hodens, auch "Wasserbruch" genannt, ist eine übermäßige Flüssigkeitsansammlung im Hodensack. Diese Flüssigkeitsansammlung kann verschiedene Ursachen haben.
  • Myome - Myome sind gutartige Knoten, die in der Muskulatur der Gebärmutter entstehen. Einzeln vorkommende Myome sind selten; häufig finden sich mehrere Knoten in der Gebärmutter, was als Uterus myomatosus (Uterus = Gebärmutter) bezeichnet wird.
  • Nierenbeckenentzündung - Das harnableitende System besteht aus den beiden Nieren, den Harnleitern, der Harnblase und der Harnröhre. Nachdem das Blut durch die Nieren, die eine Art "Filterstation" bilden, von seinen Abfallprodukten gereinigt ist, fließt der nun entstandene Urin über sammelnde Nierenkelche in das Nierenbecken. Von dort aus wird er weiter über die Harnleiter in die Harnblase transportiert und anschließend über die Harnröhre ausgeschieden.
  • Nierenkrebs - Das Nierenzellkarzinom ist ein bösartiger Tumor des Nierengewebes. Mit zwei bis drei Prozent aller Krebserkrankungen ist er relativ selten.
  • Nierensteine und Harnleitersteine - Mehr als zehn Prozent der deutschen Bevölkerung erkranken in ihrem Leben an einem Nierensteinleiden. Männer sind häufiger betroffen als Frauen und Kinder erkranken seltener.
  • Nierenversagen - Unter einem akuten Nierenversagen versteht man ein plötzliche einsetzendes und rasch verlaufendes Versagen der Nierenfunktion.
  • Nierenzysten und Zystennieren - Zysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume, die sich in nahezu allen Geweben und Organen des Körpers bilden können. Typischerweise sind sie von einer Schicht Epithel (Oberflächengewebe) ausgekleidet und von einer Kapsel aus Bindegewebe umgeben.
  • Phimose - Bei der Phimose handelt es sich um eine angeborene oder erworbene Verengung der Vorhaut des Penis, die dadurch nicht beziehungsweise nur unter Schwierigkeiten über die Eichel zurückgezogen werden kann. Die Vorhaut besteht aus einem äußeren Blatt, auf das man schaut, und einem inneren Blatt, das der Eichel anliegt. Der Übergang erfolgt fließend am Ende der Vorhaut. Beide Blätter sind durch wenig zwischenliegendes Gewebe miteinander verbunden. Eine normal weite Vorhaut kann (beim älteren Kind und beim Erwachsenen) problemlos so weit zurück gezogen werden, dass die gesamte Eichel (Glans penis) mit der Kranzfurche (Sulcus coronarius) zu sehen ist. Dabei wird auch das innere Blatt der Vorhaut sichtbar, das meist weniger pigmentiert ist. Die Haut ist dort also heller.
  • Pilzinfektion der Scheide - Eine Pilzinfektion der Scheide (Vaginalmykose) ist eine Entzündung von Scheide und/oder Scheideneingang, die überwiegend durch Hefepilze der Gattung Candida albicans hervorgerufen wird.
  • Prämenstruelles Syndrom - Medizinisch wird das Prämenstruelle Syndrom (PMS) definiert als "regelmäßig in der zweiten Zyklushälfte auftretende, ausgeprägte körperliche und psychische Beschwerden".
  • Reizblase - Der Begriff "Reizblase" bezeichnet keine eigenständige Krankheit, sondern lediglich ein Beschwerdebild. Die Betroffenen klagen über einen sehr starken Harndrang und müssen sehr oft Wasser lassen. Dabei sind die Urinmengen jedoch gering. Kann das Dranggefühl nicht mehr unterdrückt werden, kommt es zu einem unwillkürlichen Urinverlust. Diese Form der Inkontinenz (die verloren gegangene Fähigkeit, den Urin zu halten) nennt man Drang-Inkontinenz oder auch Urge-Inkontinenz.
  • Sexualstörungen des Mannes - Unter "Impotenz" wird die Unfähigkeit zur Fortpflanzung (Impotentia generandi) verstanden, im weiteren Sinne auch das Unvermögen, den Beischlaf (befriedigend) auszuüben (Impotentia coeundi).
  • Syphilis - Syphilis ist eine Infektion, die durch das Bakterium Treponema pallidum ausgelöst wird. Übertragen wir eine Syphilis, auch Lues genannt, in erster Linie durch ungeschützten Geschlechtsverkehr und zählt damit zu den sexuell übertragbaren Krankheiten (Sexually Transmitted Diseases, STD). Der Erreger gelangt über kleine Einrisse der Haut oder Schleimhäute in den Körper.
  • Varikozele - Eine Varikozele ist eine Erweiterung der Venen ("Krampfadern"), die um den Samenstrang verlaufen (Plexus pampiniformis). Sie wird in drei Grade unterteilt:
  • Zyklusstörungen - Die Regel-, Perioden- oder Menstruationsblutung ist das Zeichen eines regelmäßig im Körper ablaufenden Vorgangs.
  • Akne - Akne ist eine Erkrankung der Talgdrüsen der Haut. Je nach Schweregrad macht sich die Acne vulgaris (gewöhnliche Akne) durch eine fettige Haut mit Pickeln, Pusteln und Mitessern bemerkbar. Diese Hautunreinheiten treten überwiegend an Körperstellen auf, die besonders viele Talgdrüsen aufweisen. Hierzu zählen das Gesicht, der Nacken, das Dekolleté, die Oberarme und der Rücken.
  • Basaliom - Das Basaliom (Basalzellkrebs, Basalzellkarzinom) ist mit 70 weiblichen Erkrankten pro 100.000 Einwohner und 100 männlichen Erkrankten pro 100.000 Einwohner in Nordeuropa der häufigste nicht gutartige Hauttumor. Sein Auftreten steigt mit dem Lebensalter, jedoch kommt es bei Personen unter 40 Jahren kaum vor. Bei 30 Prozent der Patienten findet sich bei der Diagnose bereits ein weiteres Basaliom.
  • Candidose - Eine Candidose ist eine Infektion der Haut und/oder der Schleimhäute oder innerer Organe mit einem Hefepilz der Gattung Candida. Am häufigsten findet man den Erreger Candida albicans (albicans = weißlich). Oft wird bei dieser Erkrankung auch der Begriff "Soor" verwendet.
  • Dekubitus - Dekubitus bezeichnet ein örtlich begrenztes Absterben (Nekrose) der Haut und manchmal auch des darunter liegenden Gewebes infolge einer Druckbelastung und daraus folgender Minderversorgung des Areals mit sauerstoff- und nährstoffreichem Blut. Dementsprechend bezeichnet man das Krankheitsgeschehen auch als Druckgeschwür.
  • Dellwarzen - Dellwarzen sind gutartige Neubildungen der Haut, die durch eine bestimmte Gruppe von Pockenviren ausgelöst werden. Zu Beginn haben sie die Form kleiner Stecknadelköpfe. Bei weiterer Entwicklung bildet sich im Zentrum eine mit hochansteckenden Viren gefüllte Delle, die der Warze den Namen gab.
  • Dermatitis, periorale - Eine periorale Dermatitis ist eine rund um den Mund auftretende entzündlich, knotige Hautveränderung. Es sind vorwiegend jüngere Frauen im Alter zwischen 20 und 40 Jahre betroffen, selten erkranken auch ältere Frauen sowie Männer und Kinder.
  • Fischschuppenkrankheit - Als Ichthyosen bezeichnet man eine Gruppe von Hautkrankheiten, deren gemeinsames Merkmal eine Verhornungsstörung der Haut mit Schuppenbildung ist. Da die betroffene Haut an Fischschuppen erinnert, trägt die Erkrankung auch den Namen Fischschuppenkrankheit (Ichthyosis).
  • Fußpilz - Pilze sind Lebewesen, die sich in ihrem Aufbau und Eigenschaften sowohl von Tieren als auch von Pflanzen unterscheiden. Sie leben meist von biologischen Abbauprodukten, wie sie Menschen, Tiere und Pflanzen herstellen.
  • Haarausfall, kreisrunder - Die Alopezia areata ist eine besondere Form des Haarausfalls. Es handelt es sich um eine Störung der Haarwurzeln durch körpereigene Abwehrzellen, so genannte T-Lymphozyten. Die T-Lymphozyten umlagern die Haarwurzel während der Wachstumsphase des Haares und verhindern den störungsfreien Ablauf der Haarbildung, so dass das Haar ausfällt.
  • Herpes - Herpes bedeutet wörtlich übersetzt "kribbeln", "kriechen" oder "schleichen". Der griechische Arzt Hippokrates verwendete das Wort in der Antike zur Beschreibung bestimmter Bläschen bildender Hautkrankheiten.
  • Herpes zoster - Herpes zoster ist die so genannte Gürtelrose. Es handelt sich dabei um die erneute Erscheinung einer früher durchgemachten Infektion mit dem Varizella-Zoster-Virus, dem Erreger der Windpocken.
  • Hyperhidrose - Schwitzen stellt eine natürliche Funktion des menschlichen Körpers dar, die dazu dient, die Körpertemperatur zu regulieren. Der auf die Haut abgegebene Schweiß verdunstet und hilft so, überschüssige Wärme, die bei körperlicher Anstrengung oder hohen Temperaturen entsteht, abzugeben. Hierzu dienen etwa drei Millionen Schweißdrüsen, deren Dichte an Händen, Füßen und Achselhöhlen am höchsten ist. Gesteuert wird die Schweißproduktion von einem Teil des autonomen Nervensystems.
  • Impetigo contagiosa - Impetigo ist eine häufige oberflächliche Infektion der Haut. Sie kommt vorwiegend bei Kleinkindern vor und ist ansteckend. Im Volksmund ist die Erkrankung unter zahlreichen anderen Begriffen wie "Eiterflechte", "Grindflechte" oder "Pustelflechte" bekannt. Einige bezeichnen die Impetigo auch als "Krustenflechte", "Borkenflechte" oder "feuchten Grind".
  • Keratosen, aktinische - Eine aktinische Keratose ist eine Hautveränderung, die vorwiegend in den Hautarealen entsteht die einer chronischen UV-Strahlung ausgesetzt sind. Hierzu zählen vor allem die Gesichts- und Kopfhaut. Besonders gefährdet sind die so genannten Sonnenterrassen wie Stirn, Ohrmuscheln, Nasenrücken und Lippen. Auch auf den Handrücken finden sich oft aktinische Keratosen.
  • Kleieflechte - Eine Kleieflechte ist eine häufige, oberflächliche, nicht oder kaum entzündliche Pilzerkrankung. Erreger ist der Hefepilz Malassezia Furfur (Pityrosporon Ovale), der sich besonders in Körperregionen mit vermehrter Schweiß- und Talgbildung aufhält.
  • Knötchenflechte - Eine Knötchenflechte (medizinisch: Lichen ruber planus, kurz Lichen ruber) ist eine schubweise verlaufende, entzündliche, nicht ansteckende Hauterkrankung. Sie tritt sowohl bei Frauen als auch Männern auf, bildet sich hauptsächlich im mittleren Alter (zwischen 30 und 60 Jahren) aus und heilt häufig nach längerem Bestehen (sechs Monate bis zwei Jahre) spontan ab.
  • Kontaktekzem - Ein ausführliches Gespräch über die möglichen ursächlichen Faktoren ist bei der Diagnosestellung besonders wichtig. Dabei wird nach Kontaktstoffen im alltäglichen Umgang und beruflichen Umfeld gefragt. Wichtig ist auch festzustellen, ob bei dem Betroffenen oder in der Familie Allergien bekannt sind. Nur so kann das Spektrum der Auslöser eingegrenzt und gegebenenfalls gezielt ausgetestet werden.
  • Kopflausbefall - Kopfläuse sind zwei bis drei Millimeter kleine, flügellose, blassgraue Insekten, die sich an menschlichen Haarschäften in der Nähe der Kopfhaut ansiedeln und dort ihre Eier (Nissen) legen. Mehrfach am Tag beißen sie ihren Träger und saugen Blut, um sich zu ernähren. In unseren Breiten übertragen sie in der Regel keine Erkrankungen, sind aber sehr lästig und verbreiten sich schnell weiter.
  • Krätze - Die Krätze ist eine Hauterkrankung, die durch den Befall der Haut mit der Krätzmilbe ausgelöst wird. Diese Milbe (lateinisch Sarcoptes scabiei) gehört zu den Spinnentierchen. Sie wird durch engen Kontakt mit befallenen Personen übertragen. Auch durch den Tausch ungewaschener Kleidung oder durch das Schlafen im gleichen Bett (Bettwärme) ist eine Ansteckung möglich.
  • Lepra - Lepra ist eine der ältesten Infektionskrankheiten, die durch das Mycobacterium leprae verursacht wird. Lepra kommt weltweit, vor allem aber in tropischen und subtropischen Ländern vor. Man schätzt, dass heutzutage über zwei Millionen Menschen an Lepra leiden, die meisten davon in Asien. In Deutschland ist die Erkrankung weitgehend ausgerottet, es treten aber immer wieder "eingeschleppte" Fälle auf.
  • Mallorca-Akne - Der Begriff "Sonnenallergie" beschreibt eine Gruppe von Hautveränderungen, die unter der Einwirkung vonUV- Strahlen auf die Haut entstehen. Eine tatsächliche Allergie gegen Sonnenlicht, bei der es zu einer Antikörperbildung kommt, liegt im biologischen Sinn jedoch nicht vor.
  • Masern - Masern zählen zu den typischen Kinderkrankheiten. Sie werden durch Masernviren übertragen, sind weltweit verbreitet und hoch ansteckend. Das Virus hinterlässt eine lebenslange Immunität, das heißt, wer einmal Masern hatte, kann kein zweites mal erkranken. In Deutschland ist die Häufigkeit der Masern in den letzten 30 Jahren aufgrund der Impfung deutlich zurückgegangen. Trotzdem kommt es immer wieder auch zu weiträumigeren Ausbrüchen der Erkrankung.
  • Melanom, malignes - Der Fachausdruck "maligne" ist ein anderes Wort für bösartig. Als bösartig wird ein Tumor bezeichnet, wenn er bei seinem Wachstum das umliegende Gewebe zerstört und in andere Körperregionen oder Organe streut, das heißt, Metastasen bildet. Der Begriff Melanom besagt, dass dieser Tumor von den Pigment bildenden Hautzellen (Melanozyten) ausgeht. Die Pigmentzellen sind für die Braunfärbung der Haut durch Sonnenbestrahlung verantwortlich, lassen sich aber auch in inneren Organen finden.
  • Nagelentzündungen - Der Fachausdruck "maligne" ist ein anderes Wort für bösartig. Als bösartig wird ein Tumor bezeichnet, wenn er bei seinem Wachstum das umliegende Gewebe zerstört und in andere Körperregionen oder Organe streut, das heißt, Metastasen bildet. Der Begriff Melanom besagt, dass dieser Tumor von den Pigment bildenden Hautzellen (Melanozyten) ausgeht. Die Pigmentzellen sind für die Braunfärbung der Haut durch Sonnenbestrahlung verantwortlich, lassen sich aber auch in inneren Organen finden.
  • Nagelpilzerkrankung - Nagelentzündungen sind durch meist durch Bakterien, seltener durch Pilze, verursachte Infektionen der Finger- beziehungsweise der Zehennägel. Sie gehören zu den häufigsten Nagelerkrankungen. Je nach Lokalisation der Entzündung werden die Nagelbettentzündung (Paronychie) und die Nagelwallentzündung unterschieden, wobei die Übergänge zwischen diesen Erkrankungen fließend sind.
  • Nasenfurunkel - Furunkel entstehen aus Entzündungen von Haarfollikeln, Teile der Haarwurzeln, die auch Haarbalg genannt werden. Eine solche Entzündung eines Haarbalgs bezeichnet man als Follikulitis. Sie wird durch Bakterien, in der Regel von Eitererregern, den so genannten Staphylokokken, hervorgerufen.
  • Neurodermitis - Die Neurodermitis gehört zu den häufigsten Hautkrankheiten. Sie entsteht zum einen durch Umweltfaktoren und ist andererseits anlagebedingt.
  • Neurofibromatose - Der Pathologe Friedrich von Recklinghausen beschrieb im Jahr 1882 "bindegewebige Knoten" (Fibrome) in der Haut, die in Verbindung mit zahlreichen Neubildungen des Nervensystems auftraten.
  • Pemphigus vulgaris - Der Begriff Pemphigus stammt von dem griechischen Wort "pemphix", das Blase bedeutet. Medizinisch wird er als Oberbegriff für eine Gruppe von autoimmunologisch bedingten Hauterkrankungen verwendet, die mit einer krankhaften Blasenbildung der Haut und der Schleimhäute einhergehen. Der Pemphigus vulgaris (PV) ist die schwerste und auch die häufigste Form.
  • Rhinophym - Ein Rhinophym ist eine Erkrankung, die mit einer Vergrößerung der Talgdrüsen (Talgdrüsen-Hyperplasie) im Bereich der Nase einhergeht. Die oft knollenartig erscheinende vergrößerte Nase hat dem Rhinophym im Volksmund die Bezeichnung "Knollennase" eingebracht.
  • Ringelröteln - Ringelröteln sind eine Infektionskrankheit, die durch Viren (Parvoviren) verursacht wird. Sie tritt im Winter und im Frühjahr gehäuft auf. Die Infektion, die in der Fachsprache Erythema infectiosum heißt, ist durch einen charakteristischen Hautausschlag in Form eines Schmetterlings auf Wangen und Nase gekennzeichnet.
  • Röteln - Die Röteln gehören zu den klassischen Kinderkrankheiten. Die Rötelnerkrankung wird von Rötelnviren verursacht und geht mit einem typischen Hautausschlag, grippeähnlichen Beschwerden und Lymphknotenschwellungen einher.
  • Sarkoidose - Die Sarkoidose (Morbus Boeck) ist eine Systemerkrankung, bei der es zur Bildung von mikroskopisch kleinen Knötchen (Granulomen) kommt. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Beschwerden, befallen sind aber immer die Lymphknoten. In über 90 Prozent der Fälle manifestiert sich die Erkrankung an der Lunge. Aber auch andere Organe wie Leber, Milz, Herz, Nieren, Haut, Augen oder Nervensystem können betroffen sein.
  • Scharlach - Die Sarkoidose (Morbus Boeck) ist eine Systemerkrankung, bei der es zur Bildung von mikroskopisch kleinen Knötchen (Granulomen) kommt. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Beschwerden, befallen sind aber immer die Lymphknoten. In über 90 Prozent der Fälle manifestiert sich die Erkrankung an der Lunge. Aber auch andere Organe wie Leber, Milz, Herz, Nieren, Haut, Augen oder Nervensystem können betroffen sein.
  • Schuppenflechte (Psoriasis) - Bei einer Schuppenflechte (Psoriasis) handelt es sich um eine chronische Erkrankung der Haut, die schubweise verläuft. Mit einem Auftreten von zwei bis drei Prozent in der Bevölkerung ist es eine der häufigsten Hauterkrankungen.
  • Sklerodermie - Die progressive systemische Sklerodermie (PSS) ist eine schwere chronisch-entzündliche Erkrankung des Bindegewebes, die zum rheumatischen Formenkreis gezählt wird. Bedingt durch die Entzündung kommt es zunächst zu einer vermehrten Kollagenbildung. Kollagen ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes, und so entsteht eine zunehmende Verdickung und Verhärtung der Haut.
  • Spinaliom - Unter einem Spinaliom versteht man einen bösartigen Tumor der Haut, der von einer der oberflächlichen Hautschichten, der so genannten Stachelzellschicht (Stratum spinosum), ausgeht.
  • Verbrennungen - Eine Verbrennung ist eine Schädigung der Haut und des darunter liegenden Gewebes durch hohe Temperaturen. Je höher die Temperatur ist, und je länger sie auf die Haut einwirkt, umso größer ist der Defekt im Gewebe. Nach der Tiefenausdehnung in den Hautschichten werden Verbrennungen in verschiedene Schweregrade unterteilt. Es werden drei Schweregrade unterschieden:
  • Vitiligo - Die Vitiligo ist eine relativ häufige Depigmentierung der Haut. Das Pigment, das so genannte Melanin, wird von den Melanozyten gebildet, die bei dieser Erkrankung geschädigt sind. Verliert die Haut ihre Pigmente, wird sie heller, möglicherweise fast weiß.
  • Warzen - Warzen sind gutartige Neubildungen der Haut, die in den meisten Fällen durch Viren (Humane Papillomviren; HPV) ausgelöst werden. Sie können an allen Bereichen des Körpers und nur vereinzelt oder gehäuft vorkommen. Bevorzugt treten Warzen an den Fingern und der Fußsohle, im Gesicht oder im Anogenitalbereich auf.
  • Windeldermatitis - Dermatitis bedeutet eine Entzündung der Haut. Sie kann durch physikalische, chemische oder infektiöse Reize ausgelöst werden.
  • Windpocken - Windpocken gehören zu den so genannten klassischen Kinderkrankheiten. Diese Infektionskrankheit wird durch ein Virus, das Varizella-Zoster-Virus (VZV), übertragen.
  • Zehennagel, eingewachsener - Ein eingewachsener Nagel kommt häufig vor und betrifft meistens die Großzehe. Dabei wächst der Zehennagel in den Nagelfalz ein und führt zu schmerzhaften Beschwerden mit möglichen Entzündungszeichen.
  • Blutdruckabfall - Arterieller Blutdruck ist der Druck, mit dem das Blut durch die Schlagadern (Arterien) fließt. Er kommt durch die Kraft des Herzens und den Widerstand in den arteriellen Blutgefäßen zustande.
  • Bluthochdruck - Bluthochdruck ist eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems. Wenn sich das Herz zusammenzieht, wird das Blut in die Arterien gepumpt. Diese Druckwelle kann man auch als Pulsschlag fühlen. Danach entspannt sich das Herz, damit neues Blut in die Herzkammern fließen kann. Dadurch entstehen Veränderungen des Blutdrucks, von denen der obere Wert als systolischer und der untere als diastolischer Blutdruckwert bezeichnet wird. Der Blutdruck wird gemessen in mm Hg (Millimeter Quecksilbersäule).
  • Endokarditis - Als Endokarditis bezeichnet man eine Entzündung der Herzinnenhaut (Endokard). Das Herz besteht außerdem aus dem Herzmuskel-Gewebe (Myokard) und der Herzaußenhaut (Perikard).
  • Herzinfarkt - Beim Herzinfarkt handelt es sich um eine mangelhafte Durchblutung des Herzens - genauer: von Teilen des Herzmuskels - aufgrund eines plötzlichen Verschlusses eines Herzkranzgefäßes. Ursachen für vorbestehende Verengungen sind so genannte arteriosklerotische Veränderungen in Form von "Plaques" beziehungsweise Fettablagerungen oder "Verkalkungen" in den Gefäßwänden der beiden Herzkranzgefäße (Koronararterien). Die beiden Koronararterien entspringen direkt an der Wurzel der Hauptschlagader (Aorta) und verzweigen sich dann zu immer kleineren Arterien, um auch die letzte Herzmuskelzelle zu erreichen.
  • Herzinsuffizienz - Für Menschen, die unter chronischer Herzinsuffizienz leiden, hat die TK im Jahr 2005 in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Deutschen Stiftung für chronisch Herzkranke das Programm Telemedizin fürs Herz gestartet.
  • Herzmuskel- und Herzbeutelentzündung - Das Herz besteht aus drei verschiedenen Gewebeschichten. Innen ist es von der Herzinnenhaut, dem Endokard, ausgekleidet. Es folgt die Muskelschicht des Herzens, das Myokard. Von außen wird es von einem Herzbeutel, dem Perikard, umgeben. Das Perikard hat die Funktion, das Herz vor Überdehnung und äußeren Einwirkungen zu schützen.
  • Herzrhythmusstörungen - Unter Herzrhythmusstörungen (HRS) versteht man Unregelmäßigkeiten in der Herzschlagfolge.
  • Kardiomyopathie, hypertrophische - Die hypertrophische Kardiomyopathie (HCM) ist eine Herzmuskelerkrankung. Sie ist gekennzeichnet durch eine krankhafte Verdickung (Hypertrophie) der Herzmuskulatur unbekannter Ursache. Typisch ist die Verdickung der linken Herzkammer, teilweise sind auch beide Herzkammern betroffen; sehr selten beschränkt sich die Erkrankung auf die rechte Kammer. Die Hypertrophie der verschiedenen Muskelanteile der Herzkammern ist unterschiedlich ausgeprägt, meist ist vor allem die Trennwand zwischen den Kammern verdickt.
  • Koronare Herzkrankheit - Die Blutgefäße in unserem Körper stellen die Transportwege des menschlichen Organismus für im Blut enthaltene und lebensnotwendige Nährstoffe wie zum Beispiel Sauerstoff dar. Taktgeber und Zentrale dieses Versorgungssystems ist das Herz, das zur Aufrechterhaltung einer lebenslangen Pumpfunktion selbst an diese Versorgung angeschlossen ist.
  • Sarkoidose - Die Sarkoidose (Morbus Boeck) ist eine Systemerkrankung, bei der es zur Bildung von mikroskopisch kleinen Knötchen (Granulomen) kommt. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Beschwerden, befallen sind aber immer die Lymphknoten. In über 90 Prozent der Fälle manifestiert sich die Erkrankung an der Lunge. Aber auch andere Organe wie Leber, Milz, Herz, Nieren, Haut, Augen oder Nervensystem können betroffen sein.
  • Schlaganfall - Unter dem Begriff Schlaganfall (Apoplex) versteht man eine plötzliche Schädigung des Gehirns in einem umschriebenen Bereich. Diese Schädigung kann entweder durch die Unterbrechung der Gehirndurchblutung oder durch eine Blutung im Gehirn entstehen. In beiden Fällen kommt es zu einem Untergang von Hirngewebe. Durch eine Schwellung in der Umgebung des betroffenen Hirnbezirks kann sich das Krankheitsbild ausweiten. Im Extremfall kann eine Hirnschwellung zum Tod des Patienten führen.
  • AIDS und HIV - Anfang der 80er Jahre trat in Kalifornien und New York unter homosexuellen Männern eine bis dato unbekannte Erkrankung auf, die sich rasch ausbreitete. Die Betroffenen litten unter Infektionen, die normalerweise bei Menschen mit intakter körpereigener Abwehr nicht vorkommen. Daraufhin begann die US-Gesundheitsbehörde mit einer umfassenden Ursachenforschung, bei der sich herausstellte, dass im Blut der Kranken die Zahl der T-Helferzellen drastisch vermindert war. Da diese Zellen im Immunsystem eine Schlüsselrolle spielen, war klar, dass eine Schwächung der Immunabwehr für das rätselhafte Krankheitsbild verantwortlich sein musste.
  • Allergien - Eine Allergie ist eine überschießende Abwehrreaktion des Körpers gegenüber einem oder mehreren Fremdstoffen. Das Abwehrsystem schützt den Menschen vor Schadstoffen und Krankheitserregern, indem es bei Kontakt mit ihnen mit einer sinnvollen Abwehrreaktion antwortet. Darüber hinaus merkt es sich diesen Stoff beziehungsweise Erreger und kann bei erneutem Kontakt schneller und meist auch heftiger reagieren und so den Körper schützen.
  • Heuschnupfen - Heuschnupfen gehört zu den allergischen Erkrankungen, das heißt, er wird durch eine Überempfindlichkeit der Nasen- und Rachenschleimhäute gegen bestimmte Substanzen hervorgerufen. Generell basieren Allergien auf einer überschießenden Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Fremdstoffe. Beim Heuschnupfen richtet sich diese Reaktion gegen Blütenpollen oder Pilzsporen. Pflanzenpollen sind feinste Körnchen des Blütenstaubs. Jede Pollenart fliegt nur in bestimmten Monaten durch die Luft, dementsprechend treten die durch sie ausgelösten allergischen Reaktionen nur in dieser Zeit auf. Ein Pollenflugkalender informiert den Allergiker über die Flugzeiten der verschiedenen Pollen.
  • Legionellose - Die Legionellose ist eine umweltbedingte Infektionskrankheit, die durch bestimmte Bakterien, die Legionellen, ausgelöst wird. Sie äußert sich vor allem bei alten und abwehrgeschwächten Menschen mit einer schweren fieberhaften Erkrankung der Atemwege bis hin zu einer Lungenentzündung.
  • Lepra - Lepra ist eine der ältesten Infektionskrankheiten, die durch das Mycobacterium leprae verursacht wird. Lepra kommt weltweit, vor allem aber in tropischen und subtropischen Ländern vor. Man schätzt, dass heutzutage über zwei Millionen Menschen an Lepra leiden, die meisten davon in Asien. In Deutschland ist die Erkrankung weitgehend ausgerottet, es treten aber immer wieder "eingeschleppte" Fälle auf.
  • Lupus erythematodes - Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die durch eine Störung der Immunregulation verursacht wird. Der Begriff "systemisch" besagt, dass das Krankheitsgeschehen den gesamten Organismus betrifft und nicht auf einzelne Organe beschränkt bleibt.
  • Kinderlähmung - Die Kinderlähmung (Poliomyelitis, kurz: Polio) ist eine hochansteckende fieberhafte Virusinfektion, die zu bleibenden Lähmungen oder im schlimmsten Fall zum Tod führen kann. Sie wird durch das zur Gruppe der Enteroviren gehörende Poliomyelitis-Virus, von dem es drei verschiedene Untertypen gibt, ausgelöst. Betroffen sind in erster Linie Kinder, was aber keineswegs heißt, dass nicht auch Erwachsene eine Polio bekommen können.
  • Madenwurminfektion - Madenwürmer (Enterobius oder Oxyuris vermicularis) sind Parasiten, die einen anderen Organismus dazu benutzen, um sich selbst zu ernähren. Madenwürmer kommen überall vor, so können sie sich auch im Dickdarm eins Menschen ansiedeln.
  • Mallorca-Akne - Der Begriff "Sonnenallergie" beschreibt eine Gruppe von Hautveränderungen, die unter der Einwirkung vonUV- Strahlen auf die Haut entstehen. Eine tatsächliche Allergie gegen Sonnenlicht, bei der es zu einer Antikörperbildung kommt, liegt im biologischen Sinn jedoch nicht vor.
  • Pfeiffersches Drüsenfieber - Das Pfeiffersche Drüsenfieber, auch infektiöse Mononukleose genannt, ist eine relativ häufige Viruserkrankung. Verursacher ist das Epstein-Barr-Virus (EBV). Man kann in jedem Alter erkranken, meist sind jedoch Kinder zwischen 4 und 15 Jahren betroffen. Nach Schätzungen zu urteilen, sind in Westeuropa über 95 Prozent der Menschen unter 30 Jahren mit dem Epstein-Barr-Virus infiziert.
  • Ringelröteln - Ringelröteln sind eine Infektionskrankheit, die durch Viren (Parvoviren) verursacht wird. Sie tritt im Winter und im Frühjahr gehäuft auf. Die Infektion, die in der Fachsprache Erythema infectiosum heißt, ist durch einen charakteristischen Hautausschlag in Form eines Schmetterlings auf Wangen und Nase gekennzeichnet.
  • Röteln - Die Röteln gehören zu den klassischen Kinderkrankheiten. Die Rötelnerkrankung wird von Rötelnviren verursacht und geht mit einem typischen Hautausschlag, grippeähnlichen Beschwerden und Lymphknotenschwellungen einher.
  • Salmonelleninfektion - Eine Salmonelleninfektion wird durch bestimmte Bakterien, die Salmonellen, hervorgerufen. Entdeckt hat sie der amerikanische Bakteriologe Daniel E. Salmon, der dann auch als Namensgeber fungierte. Es gibt unterschiedliche Typen von Salmonellen, die im wesentlichen drei verschiedene Krankheiten auslösen:
  • Tollwut - Tollwut, auch Rabies oder Lyssa genannt, ist eine durch Viren verursachte Infektionskrankheit.
  • Tuberkulose - Die Tuberkulose ist eine weltweit verbreitete Infektionskrankheit, die durch Tuberkelbakterien verursacht wird. Ein Drittel der Menschheit ist mit dem Erreger infiziert, allerdings erkranken nur etwa fünf bis zehn Prozent von ihnen an einer aktiven Tuberkulose.
  • Achillessehnenriss - Die Achillessehne verbindet das Fersenbein mit der Wadenmuskulatur. Sie ist bei jeder Form des Gehens oder Laufens beteiligt und somit eine der am meisten beanspruchten Sehnen des Körpers.
  • Arthrose - Mit Arthrose wird der fortschreitende Verschleiß eines Gelenks bezeichnet. Jedes Gelenk wird durch die beteiligenden Knochen, den die Gelenkflächen überziehenden Knorpel und die alles umfassende Gelenkkapsel mit Gelenk-Innenhaut gebildet. Im Endeffekt ist Arthrose ein Sammelbegriff für eine Gruppe von Erkrankungen, die mit degenerativen Gelenkveränderungen einher gehen. Die Ursachen sind unterschiedlich, die biologischen Folgen und damit die Beschwerden ähneln sich aber.
  • Außenbandriss am Fußgelenk - Der Außenbandriss am Sprunggelenk zählt zu den häufigsten Sportverletzungen.
  • Bandscheibenvorfall - Die Wirbelsäule besteht aus sieben Halswirbeln, zwölf Brustwirbeln und fünf Lendenwirbeln. Aus fünf Kreuzbeinwirbeln, die mit einander verschmolzenen sind, besteht das Kreuzbein, an das sich vier bis fünf Steißbeinwirbel anschließen. Jeder einzelne Wirbel besteht aus einem kompakten Wirbelkörper, der hinten in einem Bogen ausläuft. Dieser Bogen hat an den Seiten zwei flügelartige Querfortsätze und läuft hinten in einem Dornfortsatz aus. Zwischen den Wirbelkörpern von Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule befinden sich die Bandscheiben. Zwischen den Wirbelbögen verlaufen Bandverbindungen und Muskeln, sodass die Wirbelsäule im Ganzen ein funktionelles System mit statischen und dynamischen Elementen bildet. In dem Kanal (Spinalkanal), den die Wirbelbögen bilden, verläuft das Rückenmark. Die Nervenäste, die das Rückenmark abgibt, verlaufen zwischen den Querfortsätzen.
  • Cholesteatom des Mittelohrs - Ein Cholesteatom, ein so genanntes Perlgeschwulst, ist ein gutartiger Tumor, bei dem eine chronisch eitrige Knochenentzündung entsteht, die den Knochen zerstören kann. Bei chronischen Mittelohrentzündungen wird in 60 Prozent aller Fälle ein Cholesteatom diagnostiziert. Die Knocheneiterung schreitet langsam fort und greift die Gehörknöchelchen im Mittelohr und den umgebenden Schädelknochen, das so genannte Felsenbein, an.
  • Chondropathia patellae - Chondropathia patellae bezeichnet einen stark schmerzhaften Zustand im Bereich der Kniescheibe (Patella), der vor allem während des Wachstumsschubes in der Pubertät auftritt.
  • Gelenkentzündung/Arthritis - Das Wort Arthritis stammt aus dem Griechischen und bedeutet Gelenkentzündung. Die Entzündung eines Gelenkes geht typischerweise mit Schmerzen im Gelenk, einer Schwellung, Überwärmung und einer Bewegungseinschränkung einher. Häufig kommt es auch zu einem Gelenkerguss, dies bedeutet, dass sich Flüssigkeit im Gelenk ansammelt.
  • Gelenkrheuma - Gelenkrheuma ist mit einer Häufigkeit von etwa ein Prozent der Bevölkerung die häufigste chronisch entzündliche Gelenkerkrankung. Sie zählt zu den rheumatischen Systemerkrankungen, und kann - ausgehend von einem oder mehreren Gelenken - letztlich den Gesamtorganismus betreffen. Frauen sind dreimal so oft betroffen wie Männer. Meist beginnt die Krankheit an den kleinen Gelenken, vor allem der Finger.
  • Gelenkverletzungen - Ein Gelenk ist die Verbindungsstelle zwischen zwei oder mehreren Knochen (zum Beispiel Ellenbogengelenk). Die Gelenke sorgen also für die Beweglichkeit unseres Skeletts. Die Bezeichnung eines Gelenkes, beispielsweise Kugelgelenk (Schultergelenk) oder Scharniergelenk (zwischen Oberarm und Elle), richtet sich nach der Gelenkform und der Beweglichkeit der beteiligten Knochen.
  • Gicht - Gicht ist die Folge eines zu hohen Harnsäurespiegels im Blut. Sie zählt zu den rheumatischen Erkrankungen und hängt eng mit den Lebens- und Ernährungsgewohnheiten zusammen. Schon die alten Griechen und Römer kannten die Symptome, die besonders nach dem Verzehr opulenter Speisen auftraten.
  • Gonarthrose - Mit Gonarthrose wird der fortschreitende Verschleiß des Kniegelenks bezeichnet. Jedes Gelenk wird durch die beteiligenden Knochen, den die Gelenkflächen überziehenden Knorpel und die alles umfassende Gelenkkapsel gebildet. Das Kniegelenk ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers.
  • Fersensporn - Der Fersensporn ist ein dornartiger Knochenauswuchs, der sich am Fersenbein (Kalkaneus) bilden kann. Man unterscheidet einen hinteren Fersensporn (am Achillessehnenansatz) von einem vorderen Fersensporn, der sich an der Unterseite des Fersenbeins (Fußsohlenseite) im Ansatzbereich der kleinen Fußmuskeln bildet.
  • Hallux valgus - Der Hallux valgus, auch als Frostballen oder Ballengroßzehe bekannt, ist eine häufige Fehlstellung der Großzehe (Hallux). Er tritt oft an beiden Füßen gleichzeitig auf. Dabei knickt die Großzehe im Grundgelenk über die normale Stellung hinaus zur Fußaußenseite ab, während die Großzehenspitze nach innen zeigt und die zweite Zehe verdrängt oder überlagert. Mit dem lateinischen Fachbegriff wird diese Fehlstellung auch als "Valgus-Stellung" bezeichnet.
  • Haltungsschäden - Der gesamte Bewegungs- und Stützapparat des Menschen kann von Haltungsschäden betroffen sein, dazu gehören Muskeln, Bänder, Knochen und Gelenke. Eine unnatürliche Dauerbelastung schädigt jedoch vor allem die Wirbelsäule. Entsprechend ist das Hauptsymptom von Haltungsschäden der Rückenschmerz. Rückenschmerz ist eine "Volkskrankheit", unter der die meisten Menschen in ihrem Leben einmal leiden. Oft gehen die Beschwerden aber schon nach kurzer Zeit vorüber. Wird die Ursache des Schmerzes allerdings nicht beseitigt, kann sich daraus eine chronische Schmerzkrankheit entwickeln. Rückenschmerzen sind in Deutschland der häufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit und Frühberentungen.
  • Hammer- und Krallenzehe - Die Hammerzehe (Hallux malleus) ist eine Fehlstellung der Zehen, bei der das Mittelglied nach oben und das Zehenendglied hammerartig nach unten steht.
  • Klumpfuß - Der Fuß ist als eine doppelte Gewölbekonstruktion aufgebaut: Im Vorfuß befindet sich das Quergewölbe, zwischen Vor- und Rückfuß ist das Längsgewölbe ausgebildet und normalerweise zur Mitte hin höher als am Fußaußenrand.
  • Knick-Senkfuß, kindlicher - Der Fuß ist als eine doppelte Gewölbekonstruktion aufgebaut: Im Vorfuß befindet sich das Quergewölbe, das Längsgewölbe ist zwischen Vor- und Rückfuß ausgebildet und normalerweise zur Mitte hin höher als am Fußaußenrand.
  • Knöchelbruch - Das obere Sprunggelenk verbindet den Unterschenkel mit dem Fuß. Es wird durch den Außenknöchel, den Innenknöchel, das untere Ende des Schienbeins und das anatomisch zum Fuß gehörende Sprungbein gebildet. Sind eine oder mehrere dieser knöchernen Strukturen gebrochen, spricht man von einer Sprunggelenksfraktur oder einem Knöchelbruch. Die Sprunggelenksfraktur ist der häufigste Knochenbruch der unteren Extremität.
  • Knochentumoren - Als Knochentumoren werden zunächst einmal alle im Skelettsystem auftretenden Geschwülste, also krankhafte Gewebsneubildungen, bezeichnet. Skelettsystem bedeutet aber nicht nur das eigentliche Knochengewebe, sondern auch das Knorpelgewebe und das Knochenmark. Je nachdem, von welcher Gewebeart (Muttergewebe) die Neubildung ausgeht, werden die verschiedenen Tumortypen eingeteilt.
  • Kompartmentsyndrom - An den Extremitäten des Menschen sind mehrere Muskeln je nach ihrer Aufgabe - also beispielsweise diejenigen, die den Fuß anheben - zu Muskelgruppen zusammengefasst. Diese funktionellen Einheiten bezeichnet man als Kompartments. Ähnlich wie die Pelle den Inhalt der Wurst umgibt, ist jedes einzelne Kompartment von einer membranartigen Hülle aus festem Bindegewebe, der Muskelfaszie oder kurz Faszie, umschlossen.
  • Koxarthrose - Unter einer Koxarthrose versteht man eine Abnutzung des Knorpels im Hüftgelenk, es handelt sich also um eine degenerative Veränderung des Knorpelgewebes. Im Endeffekt entwickelt sich jede Arthrose aus einem Missverhältnis zwischen Belastungsfähigkeit des Gelenkknorpels und Belastung. Auf Dauer wird nicht nur der Knorpel, sondern auch andere Gelenkanteile (Knochen, Gelenkschleimhaut, Gelenkkapsel) in Mitleidenschaft gezogen. Eine Koxarthose kann vielfältige Ursachen haben. Man unterscheidet anlagebedingte (primäre) und erworbene (sekundäre) Arthrosen. Bei den weitaus häufigeren anlagebedingten Arthrosen wird der Knorpel im Alltag stärker beansprucht, als es seine Stabilität zulässt. Die erworbene Arthrose kann die Folge eines Unfalls (zum Beispiel Achsfehlstellungen im Sinne eines O- oder X-Beins, direkte Knorpelverletzung), einer Entzündung oder auch einer inneren Erkrankung (zum Beispiel Rheuma) sein.
  • Lippen-Kiefer-Gaumenspalte - Jedes 500. Kind wird mit einer Spaltbildung im Gesicht geboren, damit zählen die Lippen-Kiefer-Gaumenspalten zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen. Sie entstehen in Folge eines unvollständigen Verschlusses von Teilen des Nasen-, Rachen- und Mundbereichs während der embryonalen Entwicklung.
  • Meniskusschaden - Die Menisken (Einzahl Meniskus) sind sichelförmige Knorpelscheiben im Kniegelenk, dem größten Gelenk des menschlichen Körpers. Das Kniegelenk wird aus dem Oberschenkelknochen und dem Schienbein gebildet. In jedem Kniegelenk befinden sich zwei Menisken, jeweils ein Innen- und ein Außenmeniskus.
  • Oberarmbruch - Beim Oberarmbruch handelt es sich um einen Knochenbruch (Fraktur) des zweitgrößten Röhrenknochens des menschlichen Körpers, des Oberarmknochens (Humerus). Dieser Knochen besitzt am kopfnahen Ende eine Kugel, den Oberarmkopf, der einen Teil des Schultergelenkes bildet. An den Oberarmkopf schließt sich ein langer, röhrenförmiger Schaft an. Das körperferne Ende des Oberarmknochens hat annährend die Form eines Ypsilons mit zwei Verbreiterungen (Kondylen), die mit den beiden Unterarmknochen das Ellenbogengelenk bilden.
  • Osteoporose - Die Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Erkrankung des Skeletts, die durch einen beschleunigten Verlust an Knochenmasse und einen gestörten Feinbau des Knochengewebes charakterisiert ist. In Folge der strukturellen und funktionellen Veränderungen kommt es zu einer Instabilität des Skeletts mit der Gefahr von Knochenbrüchen.
  • Rachitis und Osteomalazie - Bei beiden Erkrankungen handelt es sich um eine Mineralisationsstörung des Knochens infolge eines Mangels an Vitamin D beziehungsweise seiner Vorstufen. Von einer Rachitis spricht man, wenn der Vitaminmangel im Kindesalter auftritt. Tritt die durch den Vitaminmangel verursachte Knochenerweichung erst im Erwachsenenalter auf, wird sie als Osteomalazie bezeichnet. Da die Knochen bei Kindern noch im Wachstum begriffen sind, unterscheiden sich die Folgen der Rachitis von denen der Osteomalazie, obwohl beide Krankheiten auf denselben krankmachenden Mechanismus zurückzuführen sind.
  • Schleimbeutelentzündung - Ein Schleimbeutel ist eine Art Puffergewebe an Bereichen, die einer erhöhten mechanischen Belastung ausgesetzt sind. Der medizinische Fachausdruck für einen Schleimbeutel ist Bursa. Überall dort, wo Sehnen starkem Zug oder Druck ausgesetzt sind, dient ein Schleimbeutel dazu, die Reibung und den Druck abzufangen und herabzusetzen.
  • Schulterluxation - Das Schultergelenk ermöglicht dem Arm - als zentrales Greiforgan des Menschen - einen großen Bewegungsspielraum. Um diese große Beweglichkeit zu gewährleisten, ist die knöcherne Gelenkfläche zwischen der Gelenkpfanne des Schulterblattes und dem Oberarmkopf relativ klein. Der Oberarmkopf ist etwa dreimal größer als die Gelenkpfanne. Zur Vergrößerung der Kontaktfläche wird die knöcherne Gelenkfläche des Schulterblatts von einer Gelenklippe umgeben. Zusätzliche Stabilität geben die Gelenkkapsel und die Muskulatur, die den Oberarmkopf kappenförmig umgreift. Die Fixierung des Gelenks ist durch eine aus vier Muskeln bestehende Muskelhaube, die so genannte Rotatorenmanschette, gewährleistet.
  • Sehnenscheidenentzündung - Sehnen sind bindegewebige Verbindungsstücke zwischen Muskeln und Knochen. Sie gleiten entweder in einer dünnen Gleithülle (Sehnenscheide) oder sind nur von Sehnengleitgewebe ohne Hülle umgeben.
  • Speichenbruch, körperferner - Der körperferne Speichenbruch ist der häufigste Knochenbruch des Menschen. Der Unterarm wird von zwei Knochen, der Speiche (Radius) und der Elle (Ulna) gebildet. Am häufigsten tritt ein Bruch am körperfernen Ende der Speiche (distaler Radius) auf. Die Bruchstelle liegt ganz nah am Handgelenk, deshalb nennt man diesen Bruch manchmal auch Handgelenkbruch.
  • Spina bifida - Wörtlich übersetzt bedeutet der aus dem Lateinischen stammende Begriff Spina bifida "gespaltenes Rückgrat". Umgangssprachlich wird die Erkrankung auch als "offener Rücken" bezeichnet. Es handelt sich um eine angeborene Fehlbildung der Wirbelsäule und des Rückenmarks, die unterschiedlich schwer ausgeprägt sein kann. Der Defekt entsteht in Folge einer Entwicklungsstörung im Mutterleib. Rückenmark und Wirbelsäule entwickeln sich im ersten Abschnitt der Schwangerschaft, der Embryonalphase aus einer gemeinsamen Vorläuferstruktur, dem so genannten Neuralrohr.
  • Tennisarm - Als Tennisellenbogen, in der Fachsprache Epicondylitis humeri radialis genannt, bezeichnet man einen schmerzhaften Zustand am Ansatz der Streckmuskulatur für Hand und Finger. Der Ansatz dieser Muskeln befindet sich am Gelenkknorren (Epikondylus) des Oberarmknochens (Humerus), oberhalb der Außenseite des Ellenbogengelenkes. Dieser Knochenvorsprung ist durch die Haut gut zu tasten. Ein ähnliches Krankheitsbild, auch Golferellenbogen genannt, kann im Bereich des inneren Gelenkknorrens den Ansatz der Beugemuskulatur Für Hand und Finger betreffen.
  • Unterschenkelbruch - Am Unterschenkel finden sich zwei große Röhrenknochen: das stärker ausgeprägte, die Hauptlast tragende Schienbein (Tibia) und das dünnere, stützende Wadenbein (Fibula). Das Schienbein hat am körpernahen Ende eine keulenförmige Verdickung, den Schienbeinkopf (Tibiakopf). Der Schienbeinkopf bildet eine Gelenkfläche des Kniegelenks. Am körperfernen Ende hat das Schienbein an der Innenseite einen kleinen Ausläufer, der unter der Haut gut tastbar ist, den Innenknöchel. Dieser ist gemeinsam mit dem außen liegenden körperfernen Ende des Wadenbeins, dem Außenknöchel, ein Teil des Sprunggelenkes.
  • Wirbelbruch - Die Wirbelsäule besteht aus sieben Halswirbeln, zwölf Brustwirbeln und fünf Lendenwirbeln. Aus fünf Kreuzbeinwirbeln, die miteinander verschmolzen sind, besteht das Kreuzbein, an das sich das Steißbein anschließt, welches aus drei bis vier Wirbeln entstanden und meist nur noch rudimentär vorhanden ist.
  • Kompartmentsyndrom - An den Extremitäten des Menschen sind mehrere Muskeln je nach ihrer Aufgabe - also beispielsweise diejenigen, die den Fuß anheben - zu Muskelgruppen zusammengefasst. Diese funktionellen Einheiten bezeichnet man als Kompartments. Ähnlich wie die Pelle den Inhalt der Wurst umgibt, ist jedes einzelne Kompartment von einer membranartigen Hülle aus festem Bindegewebe, der Muskelfaszie oder kurz Faszie, umschlossen.
  • Lateralsklerose, amyotrophe - Bei der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) handelt es sich um einen fortschreitenden Muskelschwund, der durch den Ausfall muskelversorgender Nervenzellen verursacht wird. Die Diagnose einer ALS wird in der Regel erst nach einer Reihe ausführlicher Untersuchungen in einer neurologischen Klinik gestellt.
  • Leistenbruch - Hernien werden im Volksmund auch als Brüche bezeichnet. Bei einem Bruch wölbt sich Bauchinhalt (zum Beispiel Darmteile) durch eine Lücke in der Bauchdecke nach außen vor. Der Leistenbruch (Inguinalhernie) ist die häufigste Bruchform und findet sich bei vier Prozent aller Menschen. In der Leiste lässt sich dann unter der Haut eine Schwellung tasten, je nach Größe kann man sie auch sehen. Kleine Leistenbrüche können sich auch nur durch ziehende oder drückende Schmerzen in der Leiste bemerkbar machen.
  • Myofasziale Schmerzen - Unter myofaszialen Schmerzen versteht man örtlich begrenzte, schmerzhafte Störungen der Muskulatur. Der Muskel, seine bindegewebige Hülle (Faszie) und die Sehnen, mit denen der Muskel in Kontakt zu benachbarten Strukturen steht, bilden eine Funktionseinheit. Bei der genauen Untersuchung der betroffenen Muskeln finden sich in der Muskulatur selbst, aber auch an den regionalen Sehnen, Bändern oder Gelenkkapseln umschriebene Bereiche, die sehr schmerzhaft sind. Druck auf diese so genannten Triggerpunkte verstärkt den Schmerz massiv und führt dazu, dass er in entferntere Körperbereiche ausstrahlt.
  • Querschnittslähmung - Unter einer Querschnittslähmung versteht man die Folgen einer kompletten Durchtrennung oder einer inkompletten Schädigung des Rückenmarksquerschnitts, also ein Lähmungsbild mit Ausfall motorischer, sensibler und vegetativer Körperfunktionen unterhalb der Schädigung. Das zum Zentralen Nervensystem gehörende Rückenmark ist sozusagen die "Verlängerung" des Gehirns. Es beginnt per Definition knapp oberhalb des ersten Halswirbels und endet über dem zweiten Lendenwirbel.
  • Sehnenscheidenentzündung - Sehnen sind bindegewebige Verbindungsstücke zwischen Muskeln und Knochen. Sie gleiten entweder in einer dünnen Gleithülle (Sehnenscheide) oder sind nur von Sehnengleitgewebe ohne Hülle umgeben.
  • Autismus, frühkindlicher - Beim frühkindlichen Autismus ist die kindliche Entwicklung tiefgreifend beeinflusst. Insbesondere das Verhalten im Kontakt mit anderen Menschen und die Fähigkeit zur Kommunikation sind beeinträchtigt. Zudem zeigen die Kinder ungewöhnliche, meist sehr eingeschränkte, sich ständig wiederholende Verhaltensmuster und Aktivitäten. Ihre Interessen sind zumeist auf bestimmte Gegenstände und nicht auf Menschen gerichtet.
  • Burnout-Syndrom - Das Burnout-Syndrom beschreibt den Zustand des "Ausgebranntseins", der Erschöpfung und der inneren Leere, den vor allem Menschen erleben, die über Jahre hinweg engagiert mit anderen Menschen arbeiteten. Besonders gefährdet sind Beschäftigte in sozialen Berufen wie zum Beispiel Ärzte, Altenpfleger, Krankenschwestern, Lehrer, Priester, Psychologen oder Sozialarbeiter.
  • Depressionen - Traurigkeit und Niedergeschlagenheit sind Empfindungen, die alle Menschen im Laufe ihres Lebens erfahren. Oft sind Verluste, private oder berufliche Enttäuschungen oder Misserfolge so belastend, dass sie alle Lebensbereiche negativ beeinflussen. Doch diese Gefühle gehen in der Regel vorbei, machen neuen Empfindungen Platz und die Stimmung hellt wieder auf. Aus medizinischer Sicht handelt es sich dabei nicht um eine Depression, sondern um eine "normale" Reaktion unserer Psyche auf bestimmte Lebensprobleme.
  • Ess-Brech-Sucht - Die Bulimia nervosa - umgangssprachlich auch als Bulimie oder Ess-Brech-Sucht bezeichnet ist eine ernst zu nehmende Essstörung, auch wenn die Betroffenen oft nicht durch Über- oder Untergewicht auffallen. Einerseits zügeln sie ihr Essverhalten, andererseits erleben sie immer wieder Heißhungerattacken und Essanfälle.
  • Magersucht - Magersucht ist eine ernsthafte Störung des Essverhaltens, bei der die Betroffenen sich weigern, ihr ohnehin schon niedriges Körpergewicht aufrechtzuerhalten. Der Fachbegriff dafür lautet Anorexia nervosa.
  • Manisch-depressive Erkrankung - "Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt" - so übersetzt der Volksmund die Diagnose manisch-depressive Erkrankung. Die Erkrankung wird in der Fachsprache auch bipolare Störung genannt, da die Betroffenen sowohl depressive als auch manische Phasen erleben, die von gegensätzlichen Symptomen geprägt sind.
  • Prämenstruelles Syndrom - Medizinisch wird das Prämenstruelle Syndrom (PMS) definiert als "regelmäßig in der zweiten Zyklushälfte auftretende, ausgeprägte körperliche und psychische Beschwerden".
  • Schizophrenie - Der Begriff "schizophren" wird umgangssprachlich häufig für ein Verhalten gebraucht, das in unserer Gesellschaft negativ auffällt, für die Mitmenschen nicht erklärbar ist und gegensätzliche, unvereinbare Aspekte enthält.
  • Schulangst - Schulverweigerndes Verhalten ist ein relativ häufig beobachtetes Phänomen. Für dieses Verhalten eines Kindes oder eines Jugendlichen kommen verschiedene Gründe in Frage.
  • Verlustreaktion, abnorme - Trauer ist eine normale Reaktion auf zum Beispiel den schwerwiegenden Verlust eines geliebten Menschen, der von großer Gedrücktheit, Freudlosigkeit, teilweise von Mutlosigkeit und depressiven Verstimmungen begleitet ist. Wie die Trauer erlebt und nach außen getragen wird, hängt entscheidend von der Kultur ab und ist häufig auch religiös geprägt. Das Erleben einer großen Bandbreite an Gefühlen von Verzweiflung, Wut oder sogar Gefühllosigkeit ist individuell verschieden und kann unterschiedlich lange andauern. Damit ist die Trauer zunächst keine krankhafte Störung und muss nicht grundsätzlich ärztlich oder psychotherapeutisch behandelt werden. Oft hilft meist schon ein mitfühlendes und partnerschaftliches Gespräch.
  • Akustikusneurinom - Neurinome sind gutartige Tumore, die am häufigsten in der hinteren Schädelgrube des Kopfes vorkommen. Sie stammen von den Zellen der so genannten Schwann-Scheiden ab. Diese Scheiden umhüllen Nervenfasern. Neurinome bezeichnet man deshalb auch als Schwannome.
  • Auge, trockenes - Unter einem trockenen Auge versteht man die Folgen einer falschen oder verminderten Benetzung der Augenoberfläche mit Tränenflüssigkeit. Alters- oder krankheitsbedingt und bei chronisch-entzündlichem Reiz kann es auch zur überschießenden Produktion wässriger Tränen kommen.
  • Augenentzündungen - Die Augen liegen in der Augenhöhle (Orbita), die aus sieben aneinander grenzenden Schädelknochen gebildet wird. Der Augapfel nimmt nur etwa ein Viertel der Orbita ein, der Rest ist mit Nerven, Muskeln, Gefäßen, Binde- und Fettgewebe gefüllt. Im rückwärtigen Teil verläuft der Sehnerv durch eine Öffnung zu den visuellen Zentren des Gehirns. Insgesamt sechs Augenmuskeln setzen an verschiedenen Punkten des Augapfels an und verleihen ihm eine enorme Beweglichkeit.
  • Augenschäden bei Zuckerkrankheit - Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist eine der schwerwiegendsten und häufigsten chronischen Krankheiten in den Industrienationen. Etwa acht von hundert Menschen sind davon betroffen, wobei die Zahlenangaben etwas variieren. Der Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselstörungen, der der der Körper den Blutzuckerspiegel nicht in den richtigen Schranken halten kann. Das hat Folgen an der verschiedensten Organen des Körpers: Bei dauerhaft erhöhtem Blutzuckerspiegel werden vor allem kleine Blutgefäße geschädigt, und die Durchblutung im gesamten Kreislauf verschlechtert sich. Langfristig führt dies unter anderem zu Schäden an den Nieren, den Nerven, am Herz-Kreislauf-System und am Gehirn.
  • Augenverletzungen durch Fremdkörper - Fremdkörper nennt man jene Dinge, die sich am oder im Auge befinden, aber nicht zur natürlichen Struktur des Auges und seiner Umgebung gehören. Sie können aus verschiedensten Materialien bestehen, in den unterschiedlichsten Größen auftreten und jeden beliebigen Teil des Auges oder der Augenhöhle betreffen - je nach Verletzungsart und Eintrittspforte.
  • Cholesteatom des Mittelohrs - Ein Cholesteatom, ein so genanntes Perlgeschwulst, ist ein gutartiger Tumor, bei dem eine chronisch eitrige Knochenentzündung entsteht, die den Knochen zerstören kann. Bei chronischen Mittelohrentzündungen wird in 60 Prozent aller Fälle ein Cholesteatom diagnostiziert. Die Knocheneiterung schreitet langsam fort und greift die Gehörknöchelchen im Mittelohr und den umgebenden Schädelknochen, das so genannte Felsenbein, an.
  • Fehlsichtigkeit - Unter dem Begriff Fehlsichtigkeit wird ein ganzes Spektrum von Augen- und Sehproblemen zusammengefasst. Am bekanntesten sind Kurzsichtigkeit und die im Volksmund als Weitsichtigkeit bezeichnete Übersichtigkeit, an der über 20 Prozent der Europäer zwischen 20 und 30 Jahren leiden.
  • Fremdkörper im Ohr - Der äußere Gehörgang erstreckt sich über drei bis vier Zentimeter und verbindet die Ohrmuschel mit dem Trommelfell. Seine Wand ist mit Haut überzogen und besteht in der äußeren Hälfte aus elastischem Knorpel, innen aus Knochen.
  • Gehörgangsentzündung - Der äußere Gehörgang ist etwa drei Zentimeter lang und liegt zwischen Trommelfell und äußerem Ohr.
  • Grauer Star - Als Grauen Star bezeichnet man eine Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse mit nachfolgender Verschlechterung des Sehvermögens. Seine medizinische Bezeichnung "Katarakt" leitet sich von dem griechischen Wort "katarrhaktes" für "herabfallend" her. Damals glaubte man, dass die Trübung durch ein vor dem Auge herabfallendes Häutchen hervorgerufen würde.
  • Grüner Star - Unter Glaukom oder Grünem Star werden verschiedene Augenerkrankungen zusammengefasst. Gemeinsames Merkmal ist ein zu hoher Augeninnendruck, der den Sehnerv schädigt. Bei unzureichender Behandlung resultieren daraus Gesichtsfeldausfälle und Erblindung.
  • Hagelkorn - Beim Hagelkorn (Chalazion) handelt es sich um eine Entzündung der im Augenlid leigenden Meibom-Drüse. Die Entzündung ist nicht infektiös, das heißt sie wird nicht durch Bakterien oder andere Erreger hervorgerufen. In der Regel entsteht das Hagelkorn in Folge einer Verstopfung des Ausführungsganges der Drüse. Es beginnt als mehr oder minder schmerzhafte Entzündung des Augenlides und entwickelt sich innerhalb eines oder weniger Tage.
  • Heuschnupfen - Heuschnupfen gehört zu den allergischen Erkrankungen, das heißt, er wird durch eine Überempfindlichkeit der Nasen- und Rachenschleimhäute gegen bestimmte Substanzen hervorgerufen. Generell basieren Allergien auf einer überschießenden Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Fremdstoffe. Beim Heuschnupfen richtet sich diese Reaktion gegen Blütenpollen oder Pilzsporen. Pflanzenpollen sind feinste Körnchen des Blütenstaubs. Jede Pollenart fliegt nur in bestimmten Monaten durch die Luft, dementsprechend treten die durch sie ausgelösten allergischen Reaktionen nur in dieser Zeit auf. Ein Pollenflugkalender informiert den Allergiker über die Flugzeiten der verschiedenen Pollen.
  • Hörsturz - Man spricht von einem Hörsturz, wenn plötzlich ohne eine erkennbare Ursache eine Hörverschlechterung oder sogar eine Ertaubung eintritt. Ohne erkennbare Ursache bedeutet, dass nachvollziehbare Gründe wie beispielsweise ein Gehörgangspfropf, ein Lärmschaden, Verletzungen des Innenohrs oder ein Tumor als Ursache für die Hörverschlechterung nicht in Betracht kommen. Mediziner sprechen in diesem Fall auch von einem idiopathischen Hörverlust.
  • altersabhängige Makuladegeneration - Bei einer Makuladegeneration geht die zentrale Sehschärfe eines Auges ganz oder teilweise verloren. "Makula (lutea)" ist der Fachausdruck für den "gelben Fleck", eine nur wenige Quadratmillimeter kleine Fläche der Netzhaut.
  • Meniere-Krankheit - Der Pariser Arzt Prosper Menière beschrieb die Krankheit erstmals Anfang des 19. Jahrhunderts. Bei der nach ihm benannten Menière-Krankheit (lateinisch: Morbus Menière) kommt es zu plötzlichen Anfällen von Drehschwindel mit Übelkeit bis hin zum Erbrechen.
  • Mittelohrentzündung, akute - Akustische Signale verursachen Schallwellen, die über Ohrmuschel und Gehörgang auf das Trommelfell treffen. Das Trommelfell grenzt den Gehörgang vom Mittelohr ab, das mit Schleimhaut ausgekleidet ist.
  • Mittelohrentzündung, chronische - Akustische Signale verursachen Schallwellen, die über Ohrmuschel und Gehörgang auf das Trommelfell treffen. Das Trommelfell grenzt den Gehörgang vom Mittelohr ab, das mit Schleimhaut ausgekleidet ist.
  • Nasenbluten - Nasenbluten kann in jedem Alter auftreten. Häufige Blutungsquelle ist ein oberflächlich gelegenes Venengeflecht im vorderen Bereich der Nasenscheidewand. Auch wenn Nasenbluten oft bedrohlich wirkt, bleibt die verlorene Blutmenge in der Regel klein. Auch hört eine Blutung häufig von alleine wieder auf, was beispielsweise für das wiederholte Nasenbluten bei Kindern typisch ist. Beim Erwachsenen kommt es oft bei Bluthochdruck zu Nasenbluten, weil durch plötzlich ansteigende Blutdruckwerte kleinere Gefäße in der Nasenschleimhaut zerreißen.
  • Nasengerüstfraktur - Das Gerüst der äußeren Nase besteht aus Knochen und Knorpel. Eine Nasenbeinfraktur, also ein Bruch des knöchernen Nasenbeins (Os nasale), entsteht meist durch stumpfe Gewalt, die direkt von vorne oder von der Seite auf die Nase treffen kann.
  • Nasenmuschelvergrößerung - Die Innenräume der Nase sind mit Schleimhaut ausgekleidet. Sie reinigt, erwärmt und befeuchtet die einströmende Atemluft. In jeder Nasenhöhle befindet sich an der seitlichen Wand eine untere, eine mittlere und eine obere Nasenmuschel. Dabei handelt es sich um knöcherne Leisten, die mit einem gefäßreichen Schwellgewebe überzogen sind.
  • Ohrenschmalzpfropf - Der drei bis vier Zentimeter lange äußere Gehörgang verbindet die Ohrmuschel mit dem Trommelfell. Seine mit Haut überzogene Wand besteht in der äußeren Hälfte aus elastischem Knorpel, innen aus Knochen. Am Übergang zwischen knorpeligem und knöchernem Teil ist der Gehörgang leicht abgeknickt und verengt.
  • Otosklerose - Bei der Otosklerose handelt es sich um eine durch Umbauprozesse im Ohr ausgelöste Erkrankung, die sich in fortschreitendem Nachlassen der Hörleistung äußert. Beim Hörvorgang verursachen akustische Signale Schallwellen, die über Ohrmuschel und Gehörgang auf das Trommelfell treffen. Das Trommelfell grenzt den Gehörgang vom Mittelohr ab. Der Teil des Mittelohrs, der hinter dem Trommelfell liegt, heißt Paukenhöhle, ein kleiner Hohlraum. Hier befinden sich die drei Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel, der auch Stapes genannt wird. Sie sind wie eine Kette hintereinander geschaltet und übertragen den Schall über das so genannte ovale Fenster weiter zum Innenohr.
  • Rhinophym - Ein Rhinophym ist eine Erkrankung, die mit einer Vergrößerung der Talgdrüsen (Talgdrüsen-Hyperplasie) im Bereich der Nase einhergeht. Die oft knollenartig erscheinende vergrößerte Nase hat dem Rhinophym im Volksmund die Bezeichnung "Knollennase" eingebracht.
  • Riechstörungen. - Riechzellen finden sich in einem kleinen Bereich im Inneren der Nase, dem Nasendach. Hier werden kleinste Bestandteile aus der Luft aufgenommen und entsprechende Signale von den Nervenzellen an das Gehirn zur Verarbeitung der Geruchseindrücke übermittelt. Der Mensch kann sehr viele verschiedene Duftstoffe unterscheiden. Die Geruchswahrnehmung kann geschwächt sein (Dysosmie) oder ganz fehlen (Anosmie). Als unangenehm und störend wird eine fehlerhafte Wahrnehmung von Gerüchen empfunden (Parosmie).
  • Sarkoidose - Die Sarkoidose (Morbus Boeck) ist eine Systemerkrankung, bei der es zur Bildung von mikroskopisch kleinen Knötchen (Granulomen) kommt. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Beschwerden, befallen sind aber immer die Lymphknoten. In über 90 Prozent der Fälle manifestiert sich die Erkrankung an der Lunge. Aber auch andere Organe wie Leber, Milz, Herz, Nieren, Haut, Augen oder Nervensystem können betroffen sein.
  • Schielen - Als Schielen (Strabismus) bezeichnet man eine Fehlstellung der Augen durch das Abweichen von der normalen Sehachse. Wird der Strabismus bei Kindern nicht rechtzeitig erkannt und zu spät oder gar nicht behandelt, entwickelt sich eine Sehbehinderung, die später nicht mehr auszugleichen ist.
  • Schwerhörigkeit - Alle akustischen Informationen, zum Beispiel Sprache, Musik oder Geräusche, verursachen Schallwellen. Diese werden von der Ohrmuschel aufgefangen, dort und im äußeren Gehörgang gebündelt, treffen dann auf das Trommelfell und versetzen es in Schwingungen. Das Trommelfell, das der Arzt von außen betrachten kann, grenzt den Gehörgang vom Mittelohr ab. Die Paukenhöhle, ein kleiner Hohlraum, ist ein Teil des Mittelohres, der über einen Gang (die so genannte Ohrtrompete) mit dem Rachen verbunden ist und von dort aus auch belüftet wird. Diese Verbindung ist notwendig, um den Luftdruck im Mittelohr ständig dem im äußeren Gehörgang anzugleichen. Andererseits können auf diesem Weg aber auch Infekte des Rachenraums auf das Mittelohr übergreifen.
  • Sprachentwicklungsverzögerung - Der normale Spracherwerb beginnt im Säuglingsalter und endet ungefähr mit Beginn des Schulalters. Er verläuft im Einzelfall sehr unterschiedlich. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, zum anderen hängt die Sprachentwicklung aber auch von verschiedenen äußeren Faktoren, zum Beispiel von einer zweisprachigen Erziehung oder vom sozialen Status der Eltern, ab.
  • Tinnitus - Tinnitus ist der medizinische Ausdruck für Ohrgeräusche oder Ohrensausen. Es handelt sich dabei um die subjektive Wahrnehmung eines Tones oder Geräusches, das heißt, es gibt keinen akustischen Reiz von außen auf das Ohr. Trotzdem hört der Betroffene einen Ton. Objektive Ohrgeräusche hingegen sind auch für den Untersucher wahrnehmbar und messbar. Das Geräusch kann als Pfeifen, Rauschen, Summen oder Zischen auftreten. Viele Betroffene fühlen sich durch die Ohrgeräusche gequält oder bedroht, insbesondere wenn sie länger andauern.
  • Trommelfellverletzungen - Das Trommelfell ist ein Bindegewebshäutchen, das den äußeren Gehörgang von der Paukenhöhle des Mittelohres trennt. Es ist oval bis rund, etwa 0,1 Millimeter dick und hat einen Durchmesser von etwa einem Zentimeter. An den Seiten verwächst es über einen Knorpelring mit dem Schädelknochen.
  • Weitsichtigkeit - Der Aufbau des menschlichen Auges ist vergleichbar mit dem eines Fotoapparates. Hornhaut und Linse entsprechen dabei dem Objektiv, die Pupille der Blende und die Netzhaut dem Film, auf dem das Bild letztlich entsteht.
  • Addison-Krankheit - Die Addison-Krankheit ist eine Erkrankung der Nebennierenrinde, die zu einem Mangel an den von ihr produzierten Hormonen führt. Die Nebennieren sitzen beidseitig den Nieren auf. Sie bestehen aus einer Rinde und dem Mark.
  • Adrenogenitales Syndrom - Das Adrenogenitale Syndrom (AGS) ist eine genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung, die mit einer Störung der Hormonbildung in der Nebennierenrinde (NNR) aufgrund eines Enzymmangels einhergeht. Dabei ist die Bildung (Synthese) von Kortisol und Aldosteron gestört.
  • Ahornsirupkrankheit - Die Ahornsirupkrankheit ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der ein Mangel eines Enzyms vorliegt, das den Abbau bestimmter Aminosäuren (Grundbausteine von Eiweißen) fördert. Dabei handelt es sich um die verzweigtkettigen Aminosäuren Leuzin, Isoleuzin und Valin. Als Folge des Enzymdefekts reichern sich diese Aminosäuren im Blut und im Gewebe stark an.
  • Blutfette - Unter Blutfetten (Lipiden) versteht man die so genannten Triglyzeride, das Cholesterin und die Phospholipide.
  • Cushing-Syndrom - Das Cushing-Syndrom entsteht durch ein Überangebot an bestimmten Hormonen, den Glukokortikoiden. Glukokortikoide werden in der Rinde der Nebennieren, die den Nieren aufgelagert sind, produziert. Die wichtigsten natürlichen Glukokortikoide, die auch als Glukosteroide oder Steroide bezeichnet werden, sind Kortisol (Hydrokortison), Kortison und Kortikosteron.
  • Diabetes mellitus - Der Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine Stoffwechselerkrankung, die mit einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels einhergeht. Ursächlich verantwortlich dafür ist ein absoluter oder relativer Mangel des für den Glukosestoffwechsel entscheidend wichtigen Hormons Insulin.
  • Fettleibigkeit - Fettleibigkeit bedeutet Übergewicht, also ein über das Normalmaß hinausgehendes Körpergewicht aufgrund eines erhöhten Fettanteiles. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilt das Gewicht anhand des Körpermassenindex (Body-Mass-Index; BMI) ein. Der BMI ist der Quotient aus Körpergewicht und dem Quadrat der Körpergröße.
  • Fruktosämie - Bei der Fruktosämie handelt es sich um einen genetisch bedingten Enzymdefekt. Den Betroffenen mangelt es an dem Enzym Aldolase B. Die in der Leber hergestellte Aldolase B hat im Körper die Aufgabe, Fruktose-1-Phosphat in Produkte zu spalten, die dann weiter verstoffwechselt werden können.
  • Galaktosämie - Bei der Galaktosämie handelt es sich um einen erblich bedingten Enzymdefekt, in dessen Folge der Körper den Zucker Galaktose nicht mehr richtig verwerten kann. Zum einen befindet sich Galaktose selbst in verschiedenen Nahrungsmitteln, die Hauptquelle ist allerdings die in Milchprodukten enthaltene Laktose (Milchzucker), denn die wird in der Dünndarmschleimhaut in Glukose und Galaktose gespalten.
  • Glykogenosen - Als Glykogenosen bezeichnet man eine Gruppe von genetisch bedingten Erkrankungen des Kohlenhydratstoffwechsels. Infolge von angeborenen Enzymdefekten kommt es zu Ablagerung von Glykogen in verschiedenen Organen, die dann zu den typischen Krankheitserscheinungen führen. Glykogen ist die natürliche Speicherform des wichtigsten Energielieferanten des menschlichen Organismus, der Glukose (Zucker), und befindet sich normalerweise vor allem in der Leber und in den Muskeln. Bei Bedarf kann der Körper auf diese Speicher zurückgreifen. Wenn der Blutzucker absinkt, wird in der Leber Glukose aus Glykogen freigesetzt. In den Muskeln kann das Glykogen selbst als Energielieferant benutzt und in den Muskelstoffwechsel eingeschleust werden.
  • Hepatitis A - Der Begriff Hepatitis bezeichnet allgemein eine Entzündung des Lebergewebes. Wird diese Entzündung durch das Hepatitis-A-Virus hervorgerufen, spricht man von einer Hepatitis A.
  • Hepatitis B - Ganz generell bezeichnet der Begriff Hepatitis eine Entzündung des Lebergewebes.
  • Hepatitis C - Ganz generell bezeichnet der Begriff Hepatitis eine Entzündung des Lebergewebes. Die Ursache einer Hepatitis C ist in diesem Fall die Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV), von dem es unterschiedliche Subtypen gibt.
  • Leberkrebs - Bösartige Neubildungen der Leber bezeichnet man ganz allgemein als Leberkrebs. Entarten die Leberzellen (Hepatozyten) selbst, spricht man vom hepatozellulären Karzinom (HCC). Seltener sind maligne (bösartige) Tumoren der Zellen der Gallengänge in der Leber (cholangiozelluläre Karzinome), noch seltener die so genannten Hepatoblastome, Angiosarkome und undifferenzierten Karzinome.
  • Leberverfettung - Die Leber ist das zentrale Verdauungs- und Stoffwechselorgan des Körpers. Sie liegt im rechten Oberbauch direkt unter dem Zwerchfell.
  • Leberzirrhose - Die Leberzirrhose ist eine Erkrankung, bei der das normale Lebergewebe durch verschiedene Ursachen zerstört und durch Bindegewebe ersetzt wird. Als Reaktion auf die Zerstörung werden kleine Knötchen mit lebergewebsähnlicher Struktur gebildet, die jedoch die Aufgaben der Leber nicht erfüllen können.
  • Morbus Gaucher - Der Morbus Gaucher ist eine vererbte Fettspeicherkrankheit (Lipidspeicherkrankheit), die durch den Defekt eines lysosomalen Enzyms verursacht wird. Dieses Enzym, die so genannte Beta-Glukozerebrosidase, ist für die Spaltung von Glukozerebrosid in Glukose und Ceramid verantwortlich.
  • Nebenschilddrüsen-Überfunktion - Die auch als Glandula parathyroidea oder Epithelkörperchen bezeichnete Nebenschilddrüse besteht aus vier einzelnen, etwa erdnussgroßen Drüsen. Sie liegen unmittelbar hinter der Schilddrüse, innerhalb der bindegewebigen Schilddrüsenkapsel, bestehen jedoch aus völlig anderem Gewebe als der namensgebende große "Nachbar".
  • Nebenschilddrüsen-Unterfunktion - Die auch als Glandula parathyroidea oder Epithelkörperchen bezeichnete Nebenschilddrüse besteht aus vier einzelnen, etwa erdnussgroßen Drüsen. Sie liegen unmittelbar hinter der Schilddrüse, innerhalb der bindegewebigen Schilddrüsenkapsel, bestehen jedoch aus völlig anderem Gewebe als der namensgebende große "Nachbar".
  • Prostatakrebs - Unter Prostatakrebs versteht man die bösartige Entartung von Zellen der männlichen Vorsteherdrüse (Prostata). Der Fachausdruck dafür lautet Prostatakarzinom.
  • Prostatavergrößerung - Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist eine Zunahme von Größe und Gewicht der Vorsteherdrüse Mannes, der Prostata. Diese gutartige Wucherung wird auch als Prostataadenom bezeichnet.
  • Schilddrüsen-Entzündungen - Die Schilddrüse (Thyreoidea) ist eine schmetterlingsförmige Drüse, die vorne am Hals unterhalb des Kehlkopfes liegt. Die Schilddrüse nimmt Jod aus dem Blut auf und stellt damit die Schilddrüsen-Hormone Thyroxin (T4) und Tri-Jod-Thyronin (T3) her. Diese Hormone haben wichtige Funktionen für den Stoffwechsel im Körper. Sie steigern den Grundumsatz und den Sauerstoffverbrauch von Geweben, wirken wachstumsfördernd und erhöhen die Empfindlichkeit auf das Stress-Hormon Adrenalin. Entsprechend ist ein ausgewogener Hormonhaushalt an Schilddrüsenhormonen lebenswichtig. Er wird über ein Hormon aus der Hirnanhangsdrüse gesteuert, das so genannte TSH (Thyreoidea Stimulierendes Hormon). Das TSH ist, wie die Schilddrüsen-Hormone T4 und T3, im Blut messbar.
  • Schilddrüsenkrebs - Bösartige Tumoren der Schilddrüse (Schilddrüsenkarzinome) machen etwa ein Prozent aller bösartigen Krebserkrankungen aus. Mit zwei bis drei jährlichen Erkrankungen pro 100.000 Menschen in Deutschland ist Schilddrüsenkrebs eher selten. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Allerdings sollte man knotige Veränderungen der Schilddrüse, die recht häufig sind, auf ihre Bösartigkeit bzw. Gutartigkeit untersuchen. Dies geschieht mit Hilfe einer Biopsie. Nur 0,02 bis 0,05 Prozent aller Schilddrüsenerkrankungen stellen sich letztlich als Schilddrüsenkrebs heraus.
  • Schilddrüsenüberfunktion - Die Schilddrüse (Glandula thyroidea) ist eine Hormon produzierende Drüse, die aus zwei Schilddrüsen-Lappen und einer diese verbindenden Struktur, dem "Isthmus", besteht. Sie liegt am Hals vor dem Schildknorpel des Kehlkopfes. Normalerweise ist sie wegen der davor liegenden Muskeln nicht zu sehen und nur beim Schlucken tastbar, weil sie sich dann nach oben schiebt. Ist sie vergrößert, spricht man von einer Struma (Kropf).
  • Schilddrüsenunterfunktion - Die Schilddrüse (Glandula thyroidea) ist eine Hormon produzierende Drüse, die aus zwei Schilddrüsen-Lappen und einer diese verbindende Struktur, den Isthmus, besteht. Sie liegt am Hals vor dem Schildknorpel des Kehlkopfes. Normalerweise ist sie wegen der davor liegenden Muskeln nicht zu sehen und nur beim Schlucken tastbar (da sie sich dabei nach oben schiebt).
  • Struma - Ein Kropf, in der Fachsprache Struma genannt, beschreibt zunächst einmal ganz allgemein die Vergrößerung der im Hals liegenden Schilddrüse. Der Begriff bezeichnet also ein Symptom, das verschiedene Ursachen haben kann.
  • Unterzuckerung - Der normale Blutzuckerwert sollte in nüchternem Zustand eine Konzentration von 110 mg/dl (6,1 mmol/l) nicht überschreiten. Fällt er unter 40 mg/dl (2,2 mmol/l), liegt per Definition eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) vor. Auch bei einem Blutzuckerwert von bis zu 50 mg/dl (2,77 mmol/l) kann man von einer Hypoglykämie sprechen, wenn zusätzlich typische Zeichen einer Unterzuckerung auftreten, die sich nach Gabe von Glukose rasch bessern. Der Bereich zwischen 50- und 60 mg/dl ist eine Grauzone, solche niedrig-normalen Blutzuckerwerte erreichen auch gesunde Menschen gelegentlich, etwa beim Fasten. Werte Über 60 mg/dl schließen eine Unterzuckerung aus, auch wenn die Symptome dafür sprechen.
  • Zyklusstörungen - Die Regel-, Perioden- oder Menstruationsblutung ist das Zeichen eines regelmäßig im Körper ablaufenden Vorgangs.
  • Zirrhose, primär biliäre - Die primär biliäre Zirrhose ist das Spätstadium einer chronischen Erkrankung der Leber- und Gallenwege, der so genannten nicht eitrigen destruierenden Cholangitis.
  • Dengue-Fieber - Das Dengue-Fieber ist eine hochfieberhafte Viruserkrankung, die durch Mücken auf den Menschen übertragen wird. Hauptverbreitungsgebiete sind Südostasien (vor allem Thailand), Mittel- und Südamerika sowie Afrika. Insgesamt in circa 100 subtropischen und tropischen Ländern außerhalb Europas.
  • DiGeorge-Syndrom - Mitte der 1960er Jahre entdeckte der Arzt Angelo DiGeorge, dass eine Reihe von Krankheitssymptomen überdurchschnittlich oft gemeinsam auftritt. Dazu gehören eine Nebenschilddrüsen-Unterfunktion, eine unterentwickelte oder fehlende Thymusdrüse, bestimmte angeborene Herzfehler und eine Lippen- beziehungsweise Gaumenspalte. Dieser Symptomenkomplex erhielt den Namen DiGeorge-Syndrom.
  • Down-Syndrom - Das Down-Syndrom ist eine durch eine angeborene Veränderung des Erbmaterials verursachte Störung der geistigen und körperlichen Entwicklung.
  • Dreitagefieber - Das Dreitagefieber (Exanthema subitum, Roseola infantum) ist eine häufige, ansteckende, aber harmlose Viruserkrankung, an der vor allem Kinder vor dem vierten Lebensjahr erkranken. Sie heilt folgenlos aus.
  • Fieber - Fieber ist ein häufiges und wichtiges Krankheitszeichen (Symptom), welches immer beachtet werden sollte. Man spricht von Fieber, wenn Körpertemperaturen von über 38 Grad Celsius rektal (im Enddarm) gemessen werden. Eine Einteilung des Fiebers erfolgt in Abhängigkeit von der Temperatur:
  • Fieber bei Kindern - Was ist Fieber und wie entsteht es? 
  • Fieberkrankheiten, hämorrhagische - Hämorrhagische Fiebererkrankungen werden durch Viren verursacht. Gemeinsam ist ihnen eine gesteigerte Blutungsneigung und Fieber. Zurzeit werden etwa 20 verschiedene Erkrankungen dieser Form unterschieden. Die Übertragung der Viren auf den Menschen erfolgt überwiegend durch Tiere. Von besonderer Bedeutung sind hierbei die Arthropoden (Insekten und Spinnentiere) und Nagetiere, selten erfolgt die Infektion über Großsäugetiere. Eine Ansteckung ist bei einigen (zum Beispiel beim Rift-Tal-Virus) auch durch den Genuss infizierter Milch oder den Kontakt mit infizierter Körperflüssigkeit möglich.
  • Fieberkrankheiten, seltene hämorrhagische - Hämorrhagische Fiebererkrankungen werden durch Viren verursacht. Diese Virenbesitzen ein tierisches Reservoir, das heißt, sie verweilen im Körper von Tieren und können dann auf den Menschen übergehen.
  • Fruktosämie - Bei der Fruktosämie handelt es sich um einen genetisch bedingten Enzymdefekt. Den Betroffenen mangelt es an dem Enzym Aldolase B. Die in der Leber hergestellte Aldolase B hat im Körper die Aufgabe, Fruktose-1-Phosphat in Produkte zu spalten, die dann weiter verstoffwechselt werden können.
  • Galaktosämie - Bei der Galaktosämie handelt es sich um einen erblich bedingten Enzymdefekt, in dessen Folge der Körper den Zucker Galaktose nicht mehr richtig verwerten kann. Zum einen befindet sich Galaktose selbst in verschiedenen Nahrungsmitteln, die Hauptquelle ist allerdings die in Milchprodukten enthaltene Laktose (Milchzucker), denn die wird in der Dünndarmschleimhaut in Glukose und Galaktose gespalten.
  • Gelbfieber - Gelbfieber ist eine fieberhafte Virus-Krankheit der tropischen Regionen der Erde, die durch Stechmücken übertragen wird. Hauptverbreitungsgebiete sind das tropische Afrika und Südamerika mit Panama.
  • Glykogenosen - Als Glykogenosen bezeichnet man eine Gruppe von genetisch bedingten Erkrankungen des Kohlenhydratstoffwechsels. Infolge von angeborenen Enzymdefekten kommt es zu Ablagerung von Glykogen in verschiedenen Organen, die dann zu den typischen Krankheitserscheinungen führen. Glykogen ist die natürliche Speicherform des wichtigsten Energielieferanten des menschlichen Organismus, der Glukose (Zucker), und befindet sich normalerweise vor allem in der Leber und in den Muskeln. Bei Bedarf kann der Körper auf diese Speicher zurückgreifen. Wenn der Blutzucker absinkt, wird in der Leber Glukose aus Glykogen freigesetzt. In den Muskeln kann das Glykogen selbst als Energielieferant benutzt und in den Muskelstoffwechsel eingeschleust werden.
  • Grippe - Die Grippe (Influenza) ist eine durch Influenzaviren hervorgerufene Viruserkrankung. Die Influenzaviren kommen in den drei Typen A, B und C vor. Aber nur die beiden Typen A und B sind für den Menschen relevant, der Typ C verursacht beim Menschen allenfalls harmlose Erkrankungen.
  • Klinefelter-Syndrom - Unter dem Klinefelter-Syndrom versteht man die Folgen einer Fehlverteilung der Chromosomen, die ausschließlich das männliche Geschlecht betrifft. Normalerweise besteht der Chromosomensatz des Mannes, der in jeder Körperzelle zu finden ist, aus 23 Chromosomenpaaren und den beiden Geschlechtschromosomen X und Y. Da das männliche Y-Chromosom über das weibliche X-Chromosom dominiert, entwickelt ein Embryo mit X- und Y -Chromosom männliche Geschlechtsorgane, es wird also ein Junge. Der männliche Karyotyp, die medizinische Beschreibung der chromosomalen "Ausrüstung", ist 46, XY . Mädchen beziehungsweise Frauen besitzen zwei X-Chromosomen, ihr Karyotyp ist als 46, XX.
  • Lassa-Fieber - Das Lassa-Fieber ist eine fieberhafte Viruskrankheit, die in Afrika, insbesondere in den tropischen Regionen Westafrikas vorkommt. Überträger sind Nagetiere (Mäuse, Ratten, Meerschweinchen und andere), die das Virus vor allem mit dem Urin, aber auch in anderen Körpersekreten ausscheiden.
  • Leptospirose - Die Leptospirose (Weil-Krankheit) ist eine weltweit verbreitete bakterielle Infektionskrankheit, die von infizierten Tieren auf den Menschen übertragen wird. Meist kommt es zu milden Krankheitsverläufen, die oftmals unerkannt bleiben. Der Erreger heißt Leptospira interrogans.
  • Lupus erythematodes - Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die durch eine Störung der Immunregulation verursacht wird. Der Begriff "systemisch" besagt, dass das Krankheitsgeschehen den gesamten Organismus betrifft und nicht auf einzelne Organe beschränkt bleibt.
  • Lyme-Borreliose - Eine Borreliose, auch Lyme-Borreliose genannt, ist eine durch Zeckenstich übertragene Infektionskrankheit, die Haut, Gelenke, Nervensystem, Auge und Herz betreffen kann. Der Erreger ist das Bakterium Borrelia burgdorferi, benannt nach seinem Entdecker Willi Burgdorfer. In ganz Mitteleuropa, aber auch in Skandinavien, osteuropäischen Ländern sowie in Nordamerika und Australien besteht die Gefahr einer Übertragung. Die Ansteckung mit Borrelien erfolgt meist erst 12 bis 24 Stunden nach dem Zeckenstich. Erstmals wurde die Borreliose in den siebziger Jahren in dem Ort Lyme in den USA beschrieben, daher der Name.
  • Malaria - Malaria (Wechselfieber) ist die häufigste Infektionskrankheit der Welt. Sie wird durch bestimmte weibliche Mückenarten (Anopheles-Mücken) auf den Menschen übertragen. Die Erreger der Malaria sind einzellige Lebewesen, so genannte Plasmodien, die zur Gruppe der Parasiten gehören. Hiervon gibt es verschiedene Arten, die auch verschiedene Formen der Malaria verursachen: Malaria tertiana, Malaria quartana und Malaria tropica.
  • Masern - Masern zählen zu den typischen Kinderkrankheiten. Sie werden durch Masernviren übertragen, sind weltweit verbreitet und hoch ansteckend. Das Virus hinterlässt eine lebenslange Immunität, das heißt, wer einmal Masern hatte, kann kein zweites mal erkranken. In Deutschland ist die Häufigkeit der Masern in den letzten 30 Jahren aufgrund der Impfung deutlich zurückgegangen. Trotzdem kommt es immer wieder auch zu weiträumigeren Ausbrüchen der Erkrankung.
  • Morbus Gaucher - Der Morbus Gaucher ist eine vererbte Fettspeicherkrankheit (Lipidspeicherkrankheit), die durch den Defekt eines lysosomalen Enzyms verursacht wird. Dieses Enzym, die so genannte Beta-Glukozerebrosidase, ist für die Spaltung von Glukozerebrosid in Glukose und Ceramid verantwortlich.
  • Mumps - Mumps zählt zu den Kinderkrankheiten und ist eine Virusinfektion. Sie ist gekennzeichnet durch eine schmerzhafte Schwellung der Speicheldrüsen, insbesondere der Ohrspeicheldrüse (Parotisdrüse), in Verbindung mit Fieber. Im Alter von fünf bis neun Jahren kommt sie am häufigsten vor.
  • Röteln - Die Röteln gehören zu den klassischen Kinderkrankheiten. Die Rötelnerkrankung wird von Rötelnviren verursacht und geht mit einem typischen Hautausschlag, grippeähnlichen Beschwerden und Lymphknotenschwellungen einher.
  • Sarkoidose - Die Sarkoidose (Morbus Boeck) ist eine Systemerkrankung, bei der es zur Bildung von mikroskopisch kleinen Knötchen (Granulomen) kommt. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Beschwerden, befallen sind aber immer die Lymphknoten. In über 90 Prozent der Fälle manifestiert sich die Erkrankung an der Lunge. Aber auch andere Organe wie Leber, Milz, Herz, Nieren, Haut, Augen oder Nervensystem können betroffen sein.
  • Sklerodermie - Die progressive systemische Sklerodermie (PSS) ist eine schwere chronisch-entzündliche Erkrankung des Bindegewebes, die zum rheumatischen Formenkreis gezählt wird. Bedingt durch die Entzündung kommt es zunächst zu einer vermehrten Kollagenbildung. Kollagen ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes, und so entsteht eine zunehmende Verdickung und Verhärtung der Haut.
  • Ullrich-Turner-Syndrom - Das Ullrich-Turner-Syndrom (kurz: Turner-Syndrom) wird durch eine Veränderung (Anomalie) der Geschlechts-Chromosomen verursacht. Es kommt nur bei Mädchen vor.
  • West-Nil-Fieber - Das West-Nil-Fieber ist eine durch das West-Nil-Virus hervorgerufene Infektionskrankheit, die bevorzugt in tropischen und subtropischen Regionen der Erde vorkommt. Sie wird durch verschiedene Stechmücken übertragen. Dabei nehmen die Mücken das Virus vor allem aus Vögeln (Tauben, Krähen) auf und übertragen es anschließend auf den Menschen.
  • Windpocken - Windpocken gehören zu den so genannten klassischen Kinderkrankheiten. Diese Infektionskrankheit wird durch ein Virus, das Varizella-Zoster-Virus (VZV), übertragen.
  • Amöbenruhr - Die Amöbenruhr ist eine Infektion mit Entamoeba histolytica (Amöben), die eine schwere Durchfallerkrankung hervorrufen können. Amöben sind einzellige Parasiten, die vor allem in den Tropen und Subtropen vorkommen. Hier erkranken jährlich rund 50 Millionen Menschen. Reisende schleppen die Amöbenruhr in ihre Heimatländer ein.
  • Analkrebs - Analkrebs ist eine bösartige Geschwulst, die im Bereich des Afters wächst. Der Fachausdruck lautet Analkarzinom. Man unterscheidet zwei Arten des Analkrebses: Der Analrandkrebs ist ein Tumor, der am Rand des Afters zur Haut hin nach außen liegt. Beim Analkanalkrebs liegt die Geschwulst an der inneren Schleimhaut des Afters und wächst in den Enddarm hinein.
  • Bauchschmerzen im Kindesalter - Abhängig vom Alter des Kindes können Bauchschmerzen Zeichen ganz unterschiedlicher Erkrankungen sein. Plötzlich auftretende (akute) Bauchschmerzen haben andere Ursachen als immer wiederkehrende (chronische) Beschwerden.
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung - Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist ein etwa 10 bis 15 Zentimeter langes Organ und wird unterteilt in Kopf-, Körper- und einen Schwanzbereich. Es befindet sich im Oberbauch in unmittelbarer Nähe zum Magen, Zwölffingerdarm und der Milz.
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs - Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) ist ein bösartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse, der das Organ selbst und die umgebenden Strukturen stark schädigen kann. Die Häufigkeit liegt in Deutschland bei jährlich etwa zehn Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner. Damit gehört das Pankreaskarzinom zu den eher seltenen Krebsleiden.
  • Blinddarmentzündung - Eine Appendizitis ist eine Entzündung des Wurmfortsatzes (Appendix vermiformis) des Blinddarms (Caecum), der sich am Anfang des Dickdarms befindet. Die Appendizitis wird im Volksmund fälschlicherweise auch als "Blinddarmentzündung" bezeichnet, obwohl sich nicht der gesamte Blinddarm, sondern lediglich dessen Wurmfortsatz entzündet.
  • Cholera - Cholera ist eine infektiöse Erkrankung des Darmes, die durch das Zellgift (Toxin) des Bakteriums Vibrio cholerae ausgelöst wird. Die Inkubationszeit, die Zeit, die zwischen Ansteckung und Auftreten erster Krankheitserscheinungen liegt, beträgt zwei bis fünf Tage. Viele Infektionen verlaufen milde, in schweren Fällen führt sie aber zu extremen, wässrigen "reiswasserartigen" Durchfällen, die eine rasche Behandlung erforderlich machen.
  • Endometriose - Die Endometriose ist eine Erkrankung, bei der Gebärmutterschleimhaut ähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutterhöhle auftritt. Befallen sind zumeist der Unterbauch (zum Beispiel Bauchfell des Beckens, Eierstöcke, Eileiter, Muskulatur der Gebärmutter, Blase und Darm), seltener auch andere Organe wie beispielsweise die Lunge. Ohne Behandlung kann die Erkrankung bis zum Beginn der Wechseljahre fortschreiten, da die Beschwerden zyklusabhängig auftreten.
  • Hepatitis A - Der Begriff Hepatitis bezeichnet allgemein eine Entzündung des Lebergewebes. Wird diese Entzündung durch das Hepatitis-A-Virus hervorgerufen, spricht man von einer Hepatitis A.
  • Hepatitis B - Ganz generell bezeichnet der Begriff Hepatitis eine Entzündung des Lebergewebes.
  • Hepatitis C - Ganz generell bezeichnet der Begriff Hepatitis eine Entzündung des Lebergewebes. Die Ursache einer Hepatitis C ist in diesem Fall die Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV), von dem es unterschiedliche Subtypen gibt.
  • Leberkrebs - Bösartige Neubildungen der Leber bezeichnet man ganz allgemein als Leberkrebs. Entarten die Leberzellen (Hepatozyten) selbst, spricht man vom hepatozellulären Karzinom (HCC). Seltener sind maligne (bösartige) Tumoren der Zellen der Gallengänge in der Leber (cholangiozelluläre Karzinome), noch seltener die so genannten Hepatoblastome, Angiosarkome und undifferenzierten Karzinome.
  • Sarkoidose - Die Sarkoidose (Morbus Boeck) ist eine Systemerkrankung, bei der es zur Bildung von mikroskopisch kleinen Knötchen (Granulomen) kommt. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Beschwerden, befallen sind aber immer die Lymphknoten. In über 90 Prozent der Fälle manifestiert sich die Erkrankung an der Lunge. Aber auch andere Organe wie Leber, Milz, Herz, Nieren, Haut, Augen oder Nervensystem können betroffen sein.
  • Salmonelleninfektion -
  • Zirrhose, primär biliäre -
Früher Tod durch Schlafmittel
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(Zentrum der Gesundheit) - Schlaftabletten können Ihr Leben verkürzen – und zwar nicht nur, wenn Sie eine Überdosis schlucken, im Versuch, sich das Leben zu nehmen, sondern schon dann, wenn Sie nur zweimal monatlich zu Schlaftabletten greifen. Im verkündeten Wissenschaftler nun, dass Schlaftabletten nicht nur zu einem früheren Tode führen können, sondern ausserdem das persönliche Krebsrisiko erhöhen können.



Symptome von Vitamin-D-Mangel
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(Zentrum der Gesundheit) - Vitamin D wird zu einem Grossteil vom Körper selbst gebildet. Doch braucht er dazu das Sonnenlicht. Nun führt aber nicht nur das Klima in mitteleuropäischen Breiten häufig dazu, dass wir oft wochenlang keinen Sonnenstrahl abbekommen, sondern oft auch die Tatsache, dass viele Menschen tagtäglich ihrer Arbeit in geschlossenen Räumen nachgehen. Vitamin-D-Mangel ist vorprogrammiert. Erfahren Sie jetzt, welche Krankheiten auf einen Vitamin-D-Mangel hindeuten und wie Sie diesen beheben können.



Okra: Power-Gemüse für den Darm
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Wer sich regelmässig Okraschoten schmecken lässt, tut seinem Darm offenbar einen grossen Gefallen. Das grüne Gemüse aus Afrika ist auf dem Vormarsch nach Europa. Dabei bewährt es sich nicht nur als wandelbare Zutat in der Küche, sondern entfaltet als geschätzte Heilpflanze auch seine gesundheitsfördernden Kräfte. Was ist wirklich dran an diesem Wundergemüse?



Darmpilz verursacht Ekzeme
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(Zentrum der Gesundheit) - Ekzeme sehen hässlich aus. Sie jucken. Sie nerven. Sie können sogar hässliche Narben hinterlassen. Sie verschonen kaum eine Altersgruppe und belästigen Babys, Kleinkinder, Teenager und Erwachsene gleichermassen. Oft erscheinen Ekzeme infolge eines Pilzbefalles im Darm – ohne dass der Patient von diesem Pilz wüsste. Wird der Pilz jedoch bekämpft, verschwindet auch das Ekzem.



Kein Krebs mit gesundem Darm
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(Zentrum der Gesundheit) - Eine neue Studie belegt, dass ein schlechter gesundheitlicher Zustand der Darmschleimhaut direkt für die Entstehung von Krebs verantwortlich sein kann – und zwar nicht unbedingt für Darmkrebs, sondern für Krebsarten, die an anderen Organen im Körper entstehen, die ihren Ursprung aber in einer durchlässigen Darmschleimhaut haben. Ein gesunder und einwandfrei funktionsfähiger Darm würde nämlich verhindern, dass krebsauslösende Substanzen in den Körper eindringen.



Künstliches Fieber gegen Krebs
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(Zentrum der Gesundheit) - Künstlich hervorgerufenes Fieber kann offenbar als erfolgreiche Behandlungsmethode gegen Krebs eingesetzt werden. Wie funktioniert das? Dazu muss man zunächst die Bedeutung des Fiebers bei der Heilung verstehen. Fieber ist nämlich kein Symptom, das wir mittels Medikamente loswerden müssen – Fieber ist ein Mechanismus der Natur, um den Körper zu heilen und Krankheitserreger zu beseitigen.



Fieberkrampf nach Kombinationsimpfung
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(Zentrum der Gesundheit) – Immer wieder sorgen Impfstoffe für heikle Diskussionen. Vor allem kombinierte Impfungen für Babys stehen unter Verdacht, Nervenschäden zu verursachen und in Einzelfällen sogar zum Tod zu führen. Eine dänische Studie der Universität Aarhus versucht im Fall des Kombinationsimpfstoffs abermals zu beschwichtigen, obwohl der Impfstoff eindeutig mit Fieberkrämpfen in Verbindung gebracht wird. Wie sicher sind derartige Mega-Impfungen wirklich?



Krankheiten verhindern
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(Zentrum der Gesundheit) - Die Menschen wollen in der Regel ein sorgenfreies Leben und dieses in vollen Zügen geniessen. Krankheiten vorzubeugen mag so lange nach einer guten Sache klingen, wie man auch weiterhin seinen kleinen und grösseren Lastern nachgehen kann. Aber wirkliche Lebensfreude beginnt mit Gesundheit – das sollte man niemals vergessen.



Krebserregende Hormone in Milch
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(Zentrum der Gesundheit) – Milch zählt vermutlich zu den umstrittensten Lebensmitteln. Die einen schätzen sie vor allem als Calcium-Quelle und verzehren sie regelmässig auch in Form von Joghurt, Käse und Co. Andere lehnen sie aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen ab. Dass Milch jedoch nicht gleich Milch ist, macht eine Studie der zum Hormongehalt in Kuhmilch deutlich. Entgegen der gängigen Meinung aus der Milchindustrie entpuppt sich das weisse Elixier tatsächlich weniger als "Muntermacher" denn als hormongeladener potentieller Krebserreger.



Gluten vernebelt die Sinne
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Wenn man – meist kurze Zeit nach dem Essen - das Gefühl hat, das eigene Gehirn befinde sich in einem Nebel, wenn man sich einfach nicht konzentrieren und auch nicht mehr klar denken kann, wenn man sich fühlt, als habe man Drogen genommen, obwohl das keineswegs der Fall war, dann ist man nicht unbedingt in der Anfangsphase einer Demenz oder gar geisteskrank. Es könnte ganz einfach eine Glutenunverträglichkeit dahinter stecken.



Oregano - Natürliches Antibiotikum
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Oregano ist eine aromatische und sehr heilkräftige Pflanze, die aus der Bergwelt der Mittelmeerländer stammt. Oregano zählt zu den kraftvollsten Kräutern und den wirkungsvollsten natürlichen Antibiotika, die jemals untersucht wurden. Oregano ist darüber hinaus ein stark fungizides Mittel. Daher wirkt er gut bei Pilz-Infektionen aller Art. Interessant ist ausserdem seine blutverdünnende Wirkung, so dass er auch in der Schlaganfall-/Herzinfarktprophylaxe eingesetzt werden könnte.



Natürlicher Sonnenschutz
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(Zentrum der Gesundheit) - Sonnenlicht ist enorm wichtig für unseren Körper. Sonnenstrahlen aktivieren die Produktion von lebenswichtigem Vitamin D in unserer Haut und sorgen nebenbei noch für gute Laune. Natürlich gibt es auch Grenzen in Bezug auf die Menge, die unsere Haut an Sonnenlicht vertragen kann. Einen Sonnenbrand sollte man in jedem Fall verhindern. Wir zeigen Ihnen natürliche Wege, wie Sie Ihre Haut vor UV-Strahlen schützen können, ohne sie dabei mit Chemikalien, Konservierungsmitteln oder künstlichen Duftstoffen zu belasten.



Ihr Monat der Gesundheit
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(Zentrum der Gesundheit) - Setzen Sie jeden Tag einen unserer Gesundheits-Tipps um. Am ersten Tag den ersten Tipp, am zweiten Tag den ersten Tipp UND zusätzlich den zweiten Tipp. Am dritten Tag, den ersten, den zweiten und ausserdem den dritten Gesundheits-Tipp und so weiter. Nach einem Monat sieht Ihr Tagesablauf schon ganz anders aus als heute. Und Sie? Sie sind ein anderer Mensch geworden: Gesünder, attraktiver, leistungsfähiger :-)



Löwenzahn in der Krebstherapie
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(Zentrum der Gesundheit) - Löwenzahn kann die Liebhaber makelloser Rasenflächen zur Weissglut bringen. Naturheilkundige jedoch und neuerdings auch Wissenschaftler der Schulmedizin sind fasziniert vom Löwenzahn. Das kleine robuste Wildkraut aktiviert die Leber, fördert den Gallenfluss, wirkt harntreibend und soll ausserdem die invasiven Eigenschaften verschiedener Krebsarten stoppen.



Fernausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater
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(Anzeige) Die Fernausbildung zum "Fachberater für holistische Gesundheit" der Akademie der Naturheilkunde ist die einzige Ernährungsberater-Ausbildung, die vom Zentrum der Gesundheit zertifiziert wurde. Mit dem Fernstudium der Akademie der Naturheilkunde werden Sie in 12 Monaten zu einem versierten Experten in den Bereichen natürliche Ernährung und ganzheitliche Gesundheitsvorsorge.



Schädliche Lebensmittel - Alternativen
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(Zentrum der Gesundheit) - Cola, Chips, Hotdogs und Co sind bekanntlich nicht gerade die gesündesten Nahrungsmittel. Der Verzicht auf Junk Food fällt dennoch oft schwer. Warum ersetzt man Ungesundes aber nicht einfach durch Gesundes? Wir stellen Ihnen gesunde Alternativen zu den beliebtesten Junk-Food-Produkten vor.



Nie wieder Blasenentzündung
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Mehr als 50 Prozent aller Frauen leiden mindestens einmal in ihrem Leben an einer Blasenentzündung. Männer sind in jungen Jahren nur selten betroffen. Kommen Sie jedoch in die Sechziger, erwischt ein Harnwegsinfekt auch sie annähernd genauso häufig wie Frauen. Meist kommen bei Blasenentzündungen Antibiotika zum Einsatz – mit dem Ergebnis, dass die Blasenentzündung schnell verschwindet, aber oft genau so schnell wieder kommt. Der natürliche Weg, der die Ursachen abschaltet, ist daher in vielen Fällen deutlich sinnvoller.



Kann Aspirin Krebs verursachen?
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/aspirin-krebs-ia.html

(Zentrum der Gesundheit) - Die Medien verkünden immer wieder, die Einnahme eines Aspirins am Tag würde angeblich bei der Prävention von Krebs behilflich sein. Da aber vor nur wenigen Jahren Wissenschaftler das genaue Gegenteil entdeckt hatten, sollte Aspirin vielleicht doch nicht ganz so vertrauensselig geschluckt werden.





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